Helmut Marko hat bekannt gegeben, dass Max Verstappens neuer Red Bull-Kontrakt eine Ausstiegsklausel enthält, falls Honda die Formel 1 verlässt.
Hondas Präsenz in der Formel 1 ist derzeit nur für ein weiteres Jahr gesichert. Ob der japanische Hersteller im Jahr 2021 – dem Jahr der großen technischen Regeländerungen – immer noch Teil der Königsklasse sein wird, ist also noch unklar.
Sollte sich Honda für den Ausstieg entscheiden, könnte laut Dr. Helmut Marko folgendes Szenario entstehen: Max Verstappen kann das Team verlassen, und das, obwohl sein Vertrag bis Ende 2023 laufen würde. „Im Allgemeinen handelt es sich um einen festen Vertrag, und wenn alles in die richtige Richtung geht, wird es keine Probleme geben“, sagte Marko gegenüber ‚Motorsport-Magazin.com‘. „Wir haben einen Vertrag mit Honda bis 2021, aber natürlich würde es alle unsere Pläne erschweren, wenn wir für die Zukunft keinen Motor mehr hätten. Folglich ist klar, dass wir einen wettbewerbsfähigen Motor brauchen, um Verstappen behalten zu können.“
Derartige Ausstiegsklauseln bringen normalerweise Unsicherheit über die Zukunft mit sich, Marko versicherte jedoch, dass der neue Vertrag trotzdem für Stabilität im Team sorgen würde.
„Wir sind jedoch zufrieden, weil dieser Vertrag dem gesamten Team Stabilität und eine unglaubliche Motivation verleiht. Unser großes Ziel für Max, der auch mit uns in der Formel 1 gestartet ist, ist es, ihn zum jüngsten Weltmeister zu machen, und das wird auch von Honda voll geteilt“, fügte der 76-jährige hinzu.
Mekies: „Titelkampf 2025 hat uns Entwicklungszeit für 2026 gekostet“
Laurent Mekies räumte die Folgen des späten Titelkampfs 2025 ein, der sich auf die Leistung 2026 ausgewirkt hat.
Mercedes Vize Lord sorgt sich um Zuverlässigkeitsprobleme
Bradley Lord äußerte sich besorgt über die Leistung von Mercedes und hob den Verlust von 100 Punkten aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und Schwierigkeiten im Rennmanagement hervor.