Die Formel 1 muss derzeit von allen Seiten viel Kritik einstecken, nicht zuletzt von Red Bull Pilot Max Verstappen. Er ist der Ansicht, dass man zu wenig echtes Racing generiert, denn von den Reifen bis hin zum Benzin muss alles geschont werden.
Der Niederländer Max Verstappen ist aufgebracht und kritisiert die ‚schonende‘ F1: „Es ist derzeit nicht aufregend. Es geht hauptsächlich um das Qualifying, und wenn etwas passiert, dann war’s das. Du fährst einfach hinterher und schonst dein Material.“ Und das Thema Sparen wird in dieser Saison noch relevanter werden, denn man darf diese Saison nur drei Motoren verwenden. Ein Formel-1-Pilot sollte so etwas nicht im Kopf haben, findet Verstappen.
Er zweifelt auch am Sinn der aktuellen Fahrzeuge, die derzeit einen Streckenrekord nach dem anderen aufstellen. Die Autos sind dadurch schwieriger zu fahren und es ist für den Piloten auch anstrengender, doch es macht mehr Spaß, meint Verstappen. Dem Überholen wird dadurch nicht geholfen. „Am Ende des Tages sollte es nicht darum gehen, was uns mehr Spaß macht, sondern was den Fans mehr Spaß bringt.“, meint Max, der aber auch weiß, dass die Entscheidung letztendlich nicht in seiner Hand liegt.
Auch Ricciardo jammert
Liberty Media bemüht sich derzeit den Sport wieder in die richtige Richtung zu lenken, daher sollen die Motoren ab 2021 wieder einfacher, günstiger und lauter werden. Die Fahrer sollen mit den Power Units wieder 100 Prozent geben können. Die erste Maßnahme in diese Richtung will man schon 2019 setzen: die erlaubte Benzinmenge soll von 105 auf 110 Kilogramm hochgesetzt werden.
Auch der Teamkollege von Max Verstappen ist mit der Gesamtsituation nicht zufrieden. Er ist kein Freund der aktuellen Triebwerke, Ricciardo fand die V8-Aggregate besser. „Es fühlte sich konstante an. Man hat seinen Fuß runtergedrückt und das Pedal har reagiert. Wenn man zehn Prozent drückt, hat man zehn Prozent Power bekommen.“, meint der Australier.
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