Üblicherweise sind die Piloten in der Auslage und müssen liefern. Doch Star-Bulle Max Verstappen verlangt genau das von seinem Team
Nur selten in der Formel 1 Geschichte war ein Rennfahrer dermaßen hoch angesehen und gefragt, dass er von seinem Team verlangen konnte, ihm ein Siegerauto hinzustellen. Dazu zählen Piloten wie Niki Lauda, Nigel Mansell, Ayrton Senna, Alain Prost, Michael Schumacher oder Lewis Hamilton. Nun gesellt sich auch Max Verstappen in diese Reihe. Schon vor Wochen gestand Red Bull Motorsport Direktor Helmut Marko ein, dass es für Verstappen eine so genannte „Performance-Klausel“ gibt, wonach der 23-Jährige den Bullenstall nach der Saison verlassen kann, sollte man ihm kein siegesfähiges Auto zur Verfügung stellen.
Die Uhr tickt
Obwohl der Niederländer noch jung ist, fährt er bereits seit sechs Jahren in der Königsklasse und zählt seit 1-2 Jahren auch zum engsten Kreis der Titelanwärter. Doch bislang konnte ihm Red Bull den Traum nicht erfüllen, den etwa Sebastian Vettel zum gleichen Zeitpunkt schon mit drei Titeln erleben durfte. Durch die technische Überlegenheit der Mercedes-Boliden reichte es für Max „erst“ zu zehn GP Siegen und drei Poles – zweifelsohne eine Top Performance – aber der ehrgeizige Holländer will natürlich mehr.
Papa mit Ansage
Sein Vater Jos, in den 1990ern selbst im Formel 1 Cockpit, deutete schon mehrmals an, dass man sich von Red Bull trennen würde, stimme die Leistung nicht. Und im Laufe der letzten Saison drängte „Jos, the Boss“, der seinen Sprössling managt, auf besagte Klausel im bis 2023 verlängerten Vertrag. Platz 3 in der WM und nur zwei Rennsiege wie letztes Jahr genügen nicht mehr. Mit dem sich ankündigenden Karriere-Ende von Lewis Hamilton und dem abzusehenden Rauswurf eines immer mehr schwächelnden Valtteri Bottas, scheinen ab 2022, spätestens ab 2023, zumindest ein, vielleicht aber auch gleich beide Mercedes-Cockpits frei. Eines wird wohl mit Supertalent George Russell besetzt. Aber Verstappen wäre für Silberpfeile-Boss Toto Wolff kein unwillkommener Teamleader.
Rennstall gefordert
Der Ball liegt also bei den Bullen. Verstappen fühlt sich wohl im Team, würde wohl nur aus Karrieregründen wechseln. Daher gilt es in Fuschl und Brackley dafür zu sorgen, dass der Niederländer einen Siegerwagen bekommt. „Ich muss mich einfach auf meine persönlichen Leistungen konzentrieren und die waren wieder eine Verbesserung zu den Jahren davor. Jetzt müssen das Team und ich abliefern, um ernsthaft um den Titel zu kämpfen.“ Die guten Testfahrten in Bahrain vor knapp zwei Wochen geben Hoffnung. „Ich habe ein gutes Gefühl für das Auto. Ich bin sicher, Mercedes ist immer noch zu favorisieren, aber wir sind nur auf uns fokussiert.“
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