Beim Deutschland GP 1994 kam es zu einem bösen Feuerunfall in der Box von Benetton. Glücklicherweise kam Fahrer Jos Verstappen recht glimpflich davon, ärgerte sich aber vor allem über den verpassten Stockerlplatz
Als Jos Verstappen 1994 beim Deutschland-Grand-Prix in der Juli-Hitze Hockenheims zum Nachtanken an die Box kam, schoss eine Ladung Sprit beim Abziehen des Tankrüssels auf seinen brennheißen Benetton-Renner. Innerhalb von Sekunden entzündete sich das Benzin und der Wagen des Niederländers versank in einem Flammenmeer. Verstappen wedelte mit der Hand vor dem Helm und schüttelte sich, konnte sich aber selbst befreien.
„Plötzlich wurde alles um mich herum schwarz. Die Luft im Helm begann zu stechen und ich konnte nicht mehr richtig atmen. Der Sauerstoff nahm die ganze Luft weg. Aber ich versuchte ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu geraten. Ich habe das Lenkrad abgenommen und die Gurte geöffnet. Und sobald das Feuer ein wenig ausging, bin ich aus dem Wagen gesprungen“, erinnert sich der Vater von „Mad Max“.
Schnelle Reaktion
Die Mechaniker sprangen zur Seite, die TV-Boxenkamera fiel aus, und es bot sich ein gleißend oranges Inferno. Die Crew reagierte geistesgegenwärtig und erstickte den Brand mit Handfeuerlöschern und eine riesige Wolke aus schwarzem Rauch stieg aus der Box nach oben. Nur wenige Wochen nach den tödlichen Unfällen von Ayrton Senna und Roland Ratzenberger rechneten alle erneut mit dem Schlimmsten – allerdings „Jos, the Boss“ hatte Glück.
„Ich hatte leichte Verbrennungen im Gesicht und an den Händen. Meine Augen waren ein wenig entzündet, aber in dem Moment als ich aus dem Auto sprang, habe ich mich eigentlich nur geärgert, dass mein Rennen vorbei war. Ich war unterwegs zu einem Podiumfinish. Das war wohl der Schock. Mir liefen die Tränen aus den Augen als mich der Doc checkte, ohne dass ich es bemerkt hatte. Ich hatte schon Angst gehabt. Ein Wunder war es wohl nicht, weil die Formel 1 sehr sicher ist. Aber ich hatte Glück, dass nicht mehr passiert ist.“
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