Nico Rosberg erklärt, inwiefern sich die zunehmende Intensität des Mercedes-Teamduells auf das Verhältnis zu Lewis Hamilton auswirkt.
Rosberg macht sich Gedanken
Lewis Hamilton und Nico Rosberg drücken der Formel 1-Saison 2014 bisher klar ihren Stempel auf. Mit dem Silberpfeil W05 sind die beiden Mercedes Piloten der versammelten Konkurrenz mehr als nur einen Schritt voraus. Rosberg gewann den Saisonauftakt in Australien, bei dem Hamilton einen technisch bedingten Ausfall erlitt. Seitdem ist der Brite ungeschlagen, holte sich in Malaysia, Bahrain, China und Spanien vier Siege in Folge und tritt an diesem Wochenende in Monaco als WM-Führender an. Rosberg, der die zurückliegenden vier Rennen allesamt auf Platz zwei beendete, macht sich so seine Gedanken „Es gibt Sachen, die ich Lewis nicht mehr einfach so hinlege und sage“.
Kein offener Datenaustausch mehr
So habe dieser vor zwei Wochen in Barcelona einen Trick bei der Einstellung des Differenzials herausgefunden. Auf dem Silbertablett präsentierte er diesen Kniff Hamilton aber nicht. „Die Daten waren offen, aber die muss er dann schon selbst finden“, meint Rosberg. Beim Grand Prix von Bahrain zeigten die beiden Mercedes Piloten ihr härtestes Duell im bisherigen Saisonverlauf. Mit zunehmender Intensität des Teamduells ändert sich auch die Intensität ihrer Freundschaft, wie Rosberg offen zugibt: „Es ist schwieriger, das ist klar.“ Von seinem Stallkrieg im Lager der Silberpfeile könne aber keine Rede sein. „Trotzdem haben wir weiterhin ein neutrales gutes Verhältnis zueinander. Unser Vorteil ist, dass wir all das schon mal erlebt haben“, spricht Rosberg auf seine mit Hamilton gemeinsame Kart-Vergangenheit an und will von diesen Erfahrungen profitieren.
Rosberg kennt die Schwächen des Briten
„Die Stärken und Schwächen von Lewis haben sich nicht verändert. Er ist unglaublich schnell auf der Strecke, aber er ist zum Beispiel auch immer mal wieder eingeschnappt, wenn ihm etwas nicht passt. Ich weiß, wo ich ihn packen kann. Alles wiederholt sich, das macht es für mich ein bisschen einfacher“, so Rosberg.
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