Lotus Pilot Romain Grosjean geht nach dem Donnerstag im Fürstentum mit den aktuellen Pirelli-Reifen hart ins Gericht. Der Franzose würde lieber mehr riskieren.
Pirelli im Hintergrund
Durch die weitreichenden Regeländerungen zur Formel-1-Saison 2014, deren Kernpunkt der Umstieg von V8-Saugmotoren auf V6-Turbos mit Hybridtechnologie war, ist Reifenlieferant Pirelli beinahe aus den Schlagzeilen verschwunden. Waren die italienischen Pneus während der zurückliegenden drei Jahre regelmäßig Ansatzpunkt für Kritik, so stürzen sich die Kritiker der Königsklasse in diesem Jahr vor allem auf die neuen Motoren und dabei insbesondere auf das Thema Sound.
Harte Kritik von Grosjean
Romain Grosjean besinnt sich nun der alten Gewohnheit und bringt die Kritik an Pirelli zurück auf den Plan. „Das größte Problem heutzutage sind diese Reifen aus Holz“, sagt der Lotus Pilot am Rande des Monaco-Wochenendes. Schon unmittelbar nach den beiden Trainingseinheiten am Donnerstag hatte Romain Grosjean die Reifen, insbesondere die Soft-Mischung, als zu hart bezeichnet. Nun legt er noch einmal nach: „Ganz ehrlich, die Reifen funktionieren hier nicht richtig. Diese Autos sind ziemlich heikel. Sie rutschen viel herum und sind in den Kurven nicht sonderlich schnell. Es ist noch schwieriger als in der Vergangenheit. Man muss sich voll darauf konzentrieren, keine Fehler zu machen. Man fährt mit 98 Prozent Einsatz anstatt mit 102 Prozent nur, um Fehler zu vermeiden“, schildert Romain Grosjean.
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