veranstaltet Liberty zu viel Show?

Die Übernahme der Formel 1 durch Medien-Riese Liberty Media brachte Veränderungen mit sich, unter anderem auch jede Menge Show. Macht Liberty zu viel Drama oder ist es genau das, was dem Sport gefehlt hat?

Mit dem Abschied von Bernie Ecclestone und der Übernahme durch Liberty Media hat in der Formel 1 eine neue Ära begonnen. Social-Media Freiheiten, Live-Events, Fahrerlager-Bespaßung – mit Ecclestone-Nachfolger Chase Carey sind auch einige Veränderungen in der alteingesessenen F1 passiert. Doch schon nach dem 1. Jahr wird langsam Kritik am Führungsstil der Amerikaner laut. Für viele hat es den Anschein, dass sich plötzlich alles um „die große Show“ dreht.

F1-Boss Chase Carey verteidigt sich gegenüber ‚Sky Sports F1‘: „Ich komme aus der Medienwelt und dort gilt die alte Einstellung: es gibt nicht so etwas wie schlechte Aufmerksamkeit – jede Aufmerksamkeit ist gut. Drama erweckt vielleicht großes Interesse bei den Fans. Aber wir sind keine Seifenopfer. Wir sind ein großartiger Sport, mit großartigen Helden, viel Action, Konkurrenzkampf und Weltmeistern. Darauf sollten wir uns besinnen. Ein bisschen Drama ist dabei erlaubt.“

Neues Logo ab 2018

Die Fans haben erstmals protestiert, als es zur Änderung des F1 Logos kam. „Wenn man zu einer Änderung ansetzt, bekommt man immer verschiedene Ansichten dazu.“, sagt Carey. „Wir haben viele Pläne für die Zukunft und dachten, ein neues Logo würde das unterstreichen. Wir respektieren aber auch, was der Sport bis heute bedeutet hat und wollen ihn nicht komplett umkrempeln. Wir wollen ihn lediglich innovativer gestalten und auch die Fans mehr einbinden.“

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