In seiner jüngsten Stellungnahme zeigte Philippe Bianchi große Besorgnis um seinen Sohn Jules
„Es ist eine verzweifelte Situation. Jedesmal wenn das Telefon läutet, befürchten wir es ist das Krankenhaus und teilt uns mit, dass Jules tot ist“, sagte ein sichtlich mitgenommener Bianchi senior.
Jules Bianchi hat sich bei seinem Crash in Suuzuka schwere Hirnverletzungen zugezogen und musste sofort notoperiert werden. Seitdem kämpft der Franzose im Krankenhaus von Yokkaichi um sein Leben. Angeblich sei sein Zustand stabil, aber weiterhin kritisch.
Gemeinsam mit dem Vater sind Mutter Christine sowie die Geschwister Melanie und Tom Bianchi nach Japan gereist um dem Marussia Piloten beiseite zu stehen.
„Es ist ein ständiges Hoffen und Bangen. Seine Ärzte haben gesagt, es sei es ein Wunder, dass er noch lebt, denn bislang habe niemand so einen schweren Unfall überstanden. Ich spreche mit ihm, und ich weiß, dass er mich hören kann“, so Philippe Bianchi weiter.
Laut Bianchi senior sind „die Schäden durch den Unfall sehr groß und die Ärzte wissen nicht, wie es sich entwickeln wird.“ Daher wolle man auch nicht ständige Updates geben oder gar Prognosen anstellen.
Vor dem Russland GP haben sich alle F1 Fahrer vor der Startaufstellung einen Kreis gebildet und ihres Kollegen gedacht.
„Auch wenn das als Zeichen höchster Sympathiekundgebung gedacht war, wirkte es auf mich doch recht unheimlich. Es wirkte wie ein Abschied von Jules“, beschrieb Ex-Formel 1-Pilot Martin Brundle die Szene.
Nächster FARA Candidate Driver: vom Schwimmer zum Rennfahrer
Der Wiener Alexander Aytuganov ist das neueste Mitglied der Formelaustria Race Academy
Leclerc für Rosberg immer der Schuldige bei Ferrari Troubles
Nico Rosberg äußerte sich zu den Zwischenfällen zwischen Hamilton und Leclerc und betonte, dass Charles Leclerc sowohl in Monza als auch in Mexiko die Schuld trug.