Vasseur warnt F1 vor Finanzkrise

Vasseur macht sich um den verspäteten Start der F1-Saison keine Sorgen, aber er warnt vor einer finanziellen Krise.

Das Coronavirus hat den Start der F1-Saison mindestens bis Juni verschoben, aber der Alfa Romeo-Teamchef Frederic Vasseur macht sich über diesen Umstand keine Sorgen. Laut dem Teamchef gibt es derzeit größere und wichtiger Probleme: „Wir sind momentan nicht das Zentrum der Welt. Natürlich ist die Formel 1 nicht für die Gesellschaft nützlich, aber sehr wohl für die Unterhaltung und die Entwicklung der Technologie. Im Moment gibt es andere Bedenken, die viel größer sind als der Sport.“

Vasseur sieht den verschobenen Saisonstart nicht so schlimm und ruft alle daher zu einer demütigen Haltung auf: „All das Leiden, das das Virus bereits verursacht hat, ist momentan enorm. Als Sport müssen wir demütig sein und die Probleme aus einer anderen Perspektive sehen. Wir sollten jetzt nicht mit unseren Autos herumfahren wollen. Wenn wir bereit sind, werden wir wieder Rennen fahren.“

Das Virus stellt bereits für die gesamte Welt eine Krise dar und auch in der Königsklasse ist es nicht anders. „Dies ist die größte Krise, die ich in der Formel 1 erlebt habe. Die halbe Saison wurde bereits verschoben und das wird die Teams finanziell enorm treffen. In dieser Hinsicht ist es Zeit, Maßnahmen zu ergreifen.“, warnt Vasseur.

„Die Finanzkrise im Jahr 2008 bedeutete, dass drei bis vier Temas die F1 verlassen mussten und das könnte wieder passieren. Wir bekommen kein TV-Geld und ohne eine Lösung geraten wir in Schwierigkeiten. Wir sitzen alle im selben Boot, also müssen wir gemeinsam eine Lösung finden.“, fordert Vasseur.

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