Vor dem Heimspiel in Imola hat Scuderia Ferrari HP Teamchef Frederic Vasseur schon ein wenig Bammel, aber der Franzose glaubt an seinen Plan.
Die Roten liegen nach den ersten sechs Rennen bei den Konstrukteuren nur auf Rang 4, Fanliebling Charles Leclerc ist gerademal einem Stockerlplatz Fünfter der Fahrerwertung, Lewis Hamilton nur Dank seines Sprint-Sieges in China Siebter.
Der SF-25 ist schlichtweg nicht schnell genug, kämpft dazu mit Balanceproblemen. Dazu kommt auch noch Pech wie bei der Doppel-Disqualifikation in Shanghai.
„Seit dem letzten Rennen haben wir in Maranello hart gearbeitet und jedes Detail für Imola vorbereitet. Wir müssen das Potenzial unseres Pakets maximieren, damit Charles und Lewis auf der anspruchsvollen Strecke, ihre beste Leistung zeigen können,“ so Vasseur.
Der Ferrari Teamchef hofft dabei „auf die Unterstützung unserer Heimfans“, auch angesichts der Tatsache, dass die mitgebrachten Teile nur „kleine Upgrades“ sind.
Tatsächlich gravierende Updates wird Ferrari in Spanien bringen, wo die FIA neue Richtlinien für die Flügel – vor allem vorne – Stichwort Flexiwings – bringen wird. „Das größte Update wird in Spanien sein, denn wir haben eine klare Regeländerung mit dem komplett neuen Frontflügel. Das könnte das Bild der Meisterschaft ein wenig verändern. Lasst uns das abwarten“, erwartet Vasseur.
„Es könnte das aktuelle Bild resetten, aber nicht die Meisterschaft. Derjenige, der die WM-Wertung in Spanien anführt, wird auch nach Spanien die WM-Wertung anführen, aber in Bezug auf die reine Leistung könnte es ein Gamechanger sein.“
Marko: „Verstappen denkt mehr an Nordschleife als Formel 1“
Helmut Marko erklärt, dass Max Verstappen mehr an die Nordschleife denkt als an die Königsklasse.
Alonso sieht Parallelen zu McLaren in der Saison 2023
Fernando Alonso ist optimistisch, dass sein Aston Martin Aramco Formula One Team eine ähnliche Aufholjagd wie McLaren 2023 starten kann.