Vasseur verteidigt Hamilton gegenüber Kritikern

Scuderia Ferrari Teamchef Frederic Vasseur hat auf die mediale Kritik an Neuzgang Lewis Hamilton reagiert – und dies ziemlich heftig.

Vasseur sprach am Sonntag nach dem Rennen in Jeddah in einer Medienrunde, darunter Formelaustria.at, und sagte: „Ich stehe voll und ganz hinter Lewis. Ich werde ihn unterstützen, und wir werden morgen früh versuchen, Lösungen und Gründe zu finden und früh daran zu arbeiten. Aber ehrlich gesagt mache ich mir keine allzu großen Sorgen.“

Mehrere Medien und F1 Experten hatten zuletzt geurteilt, der Rekordweltmeister habe an Speed und Motivation verloren.

„Wenn man sich ansieht, was er in China, beim Rennen in Bahrain letzte Woche oder auch im ersten Teil der Sessions dieses Wochenendes gezeigt hat, ist das Potenzial definitiv da,“ so Vasseur weiter.

„Wir müssen nur die Balance anpassen, denn wir alle, Lewis und wir, kämpfen mit der Balance seines Autos und seinem Umgang mit den Reifen. Es ist ein kleiner Schwachpunkt, aber ich denke, das Potenzial des Autos ist da, und wir werden versuchen, das zu lösen.“

Der Franzose konnte den Andeutungen, Hamiltons Form habe dramatisch nachgelassen, nichts abgewinnen: „Es ist nicht dramatisch. Wir haben bisher fünf Rennen absolviert. Ich weiß, ihr wollt die großen Schlagzeilen haben, Fred hat dies gesagt hat und Fred hat das gesagt.“

„Aber diese Andeutungen sind völliger Schwachsinn. Letztendlich sind wir in einem Wettbewerb und da gibt es Höhen und Tiefen. Wenn wir Höhen haben, sind wir nicht Weltmeister. Wenn wir Tiefen haben, sind wir nicht im Nirgendwo. Es ist einfach ein Wettbewerb.“

„Es gibt zehn Autos und ein paar Zehntel liegen dazwischen. Schaut Euch Max (Verstappen) an. Er hat in Japan gewonnen und in Bahrain kam er 30 Sekunden hinter (Oscar) Piastri ins Ziel. In Saudi-Arabien war er Zweiter und holte die Pole Position.“

Dementsprechend ordnet Vasseur an, dass „wir einfach ruhig bleiben müssen. Zumindest für uns als Team gilt: Wir müssen Schritt für Schritt arbeiten. Ich denke, es hat sich letztes Jahr ausgezahlt, Hundertstelsekunden gutzumachen, und wir müssen diese Einstellung beibehalten.“

 

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