Fred Vasseur kann sich mit dem aktuellen Formel-1-Reglement von 2026 nicht wirklich anfreunden.
„Ich habe gemischte Gefühle. Als Motorsportfan finde ich die Rennen zweifellos offener als früher.“
„Man könnte sagen, sie wirken etwas künstlich, aber ich finde, weniger als mit DRS. Damals musste man nur einen Knopf drücken. Jetzt muss man seine Energie einteilen und überlegen, wann man sie einsetzt, um nicht mit leerem Akku für den Rest der Runde dazustehen.“
Der Scuderia Ferrari HP Teamchef hob den Großen Preis von Belgien als Beispiel für die Bedeutung des Energiemanagements unter den neuen Regeln hervor.
„Der Neustart in Spa nach dem Safety-Car ist ein gutes Beispiel: Einige Teams haben vor dem Start Energie zurückgewonnen, andere haben versucht, vor der Linie etwas Zeit zu verlieren, um beim Neustart mehr Energie zu haben. Vielleicht ist das nicht reines Rennfahren, aber es zeigt trotzdem Können, und das ist für mich der positive Aspekt.“
Vasseur wies aber auch auf einen großen Nachteil die Kurvengeschwindigkeiten betreffend hin.
„Der Nachteil ist, dass wir zwar die Chassis weiterentwickeln, aber gleichzeitig den Motorschub, also die durchschnittliche Leistung, reduzieren. Bestimmte Kurven wie Pouhon in Spa oder Copse in Silverstone sind keine richtigen Kurven mehr.“
„Als ich anfing, waren Radillon, Blanchimont und Pouhon einfach nur Kurven. Heute fährt man mit Vollgas bis zur Box,“ so der Franzose weiter.
Dennoch glaubt Vasseur, „dass wir das zwischen 2027 und 2028 korrigieren und das Verhältnis von thermischer zu elektrischer Energie neu ausbalancieren werden, während wir die gleiche maximale Leistung beibehalten.“
Hondas Orihara zuversichtlich für besseren Motor in Zandvoort
Shintaro Orihara gab Einblicke in die neue Antriebseinheit, die Aston Martin beim Großen Preis der Niederlande einsetzen wird.
Montoya erwartet Mercedes-Updates in Madrid
Juan Pablo Montoya erwartet, dass Mercedes seine Updates beim Großen Preis von Madrid nach den Rennen in Zandvoort und Monza vorstellen wird.