Vandoorne: Debütsaison mit Höhen & Tiefen

Der Belgier Stoffel Vandoorne zieht Bilanz – für ihn war es eine Debütsaison unter schwierigsten Umständen.

McLaren Rookie-Pilot Stoffel Vandoorne musste 2017 durch eine solch schwierige Saison gehen, dass eine Einordnung seiner Leistung recht schwer fällt. Der GP2-Dominator von 2015 ging in den ersten Rennen für McLaren in der Formel 1 mit dem unzuverlässigen Honda-Motor durch die Hölle und konnte sich dementsprechend schwer beweisen. Doch er zeigte Biss und konnte sich im Laufe der Saison verbessern.

Das Resultat in der WM-Wertung sind 13 Punkte – nur 4 Punkte weniger als Teamkollege und F1-Routinier Fernando Alonso, der sogar noch 3 Rennen vor Schluss hinter Vandoorne lag und ihn nur durch einen Schlussspurt noch abfangen konnte.

Der 25-jährige Belgier beschreibt das Jahr als eine Saison mit vielen „ups & downs“. „Der Tiefpunkt war definitiv Bahrain, als mir der Motor bereits auf dem Weg zur Startaufstellung hochgegangen ist.“ In den ersten 6 Rennen hagelte es 4 Ausfälle, inklusive dem Bahrain-Desaster.

Dadurch verlor er auch wichtige Trainingszeit, die er vor allem als Neuling unbedingt gebraucht hätte. Da sein McLaren anfangs öfter stand als fuhr, war es auch für die Ingenieure schwierig zu verstehen, was Vandoorne vom Auto genau wollte.

Durchbruch in Asien

„Ich fühle mich jetzt wesentlich besser, als zu Beginn der Saison“, sagt Vandoorne, der in den Asien Rennen langsam endlich auf Touren kam. „Singapur und Malaysia waren zwei meiner stärksten Rennen überhaupt, ich konnte wichtige Punkte holen. Es gab aber auch andere positive Rennen, die sich allerdings im Resultat nicht widerspiegeln, aufgrund der Strafen, die wir hatten.“

Die wichtigsten Schritte nach vorne haben sich allerdings neben der Strecke ergeben. Vandoorne erzählt: „Die Arbeit in der Fabrik und im Simulator geht jetzt besser voran, ich kann das Auto jetzt so abstimmen, wie ich es gerne hätte. Ich bin zufrieden damit, wie die Dinge jetzt laufen.“

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