Dr. Helmut Marko von Red Bull gibt zu, dass die Unzuverlässigkeit des Autos ihnen den zweiten Platz gekostet hat. Probleme gibt es sowohl beim Chassis als auch beim Motor.
Red Bull beendete die Saison als dritter in der Konstrukteurs WM und damit ist man bei Red Bull nicht ganz zufrieden. Der Motorsportchef Dr. Helmut Marko meint, es liegt vor allem an der Unzuverlässigkeit des Motors, dass sie den zweiten Platz an Ferrari abtreten mussten. Dennoch wäre es für Red Bull nicht möglich gewesen an Mercedes heranzukommen, auch ohne Ausfälle, meint Marko. In dieser Saison musste Red Bull 13 DNF´s hinnehmen, die meisten davon wurden durch Motorprobleme verursacht und so beendete Red Bull die Saison mit 154 Punkten Rückstand auf Ferrari und mit 300 Punkten Rückstand auf Mercedes.
„Unter diesem Umständen – oder sagen wir Glück – haben wir mehr als 10 DNF´s. Man muss sich das vorstellen! Diese auffällige Bilanz spricht für sich. Ohne dem wären wir in den beiden Championships wesentlich weiter vorne gelandet. P2 wäre höchstwahrscheinlich unserer gewesen.“, erzählt Marko im Interview mit Formula1.com.
Die Probleme liegen aber, wie Marko weiter ausführt, nicht nur am Motor, sondern man habt bei Red Bull von Anfang an Fehler gemacht. In den ersten Rennen gab es vor allem Probleme bei der Einstellung und bei dem Chassis, diese wurden behoben und man merkte in den Ergebnissen einen deutlichen Sprung nach vorne, bis Red Bull schlussendlich auch von den Grid Strafen geplagt wurde, die die Piloten in der Aufstellung um einiges zurückversetze.
„Der Saisonstart war nicht gut. Wir hatten ein Korrelationsproblem, das uns dazu zwang die Saison mit einem nicht wettbewerbsfähigen Chassis zu starten. Wir waren in der Lage das mit dem Start der Europasaison in Barcelona zu ändern und ab Budapest hatten wir ein wettbewerbsfähiges Chassis, würde ich sagen. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass wir manchmal sogar ein hervorragendes Chassis hatten.“, schließt Marko.
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