Yuki Tsunoda erfuhr im Urlaub in Griechenland von seinem „Blitzcomeback“ in Zandvoort
„Ich war mit meinem Manager und anderen Freunden in Griechenland und wir haben Zeit miteinander verbracht. Ich war am Strand,“ lachte der Japaner.
„Ich habe nicht den ganzen Urlaub am Strand verbracht, sondern auch trainiert. Aber in dem Moment, als ich am Strand einen Anruf von meinem Manager bekam, war ich ganz entspannt und genoss den Blick auf das wunderschöne Meer.“
Der Anruf informierte ihn über eine mögliche Rennmöglichkeit, was eine schnelle Planänderung zur Folge hatte.
„Ich bekam plötzlich einen Anruf: ‚Okay, du musst nach Großbritannien.‘ Okay, ich war gerade mal 24 Stunden in Griechenland und ihr wollt schon, dass ich nach Großbritannien komme? Ich fragte: ‚Warum?‘ – ‚Vielleicht könnt ihr diese Woche ein Rennen fahren.‘ Okay, dann fliege ich eben dorthin!“
Tsunoda zeigte sich voller Vorfreude, wieder in der Königsklasse präsent sein zu können.
„Es war völlig unerwartet. Ich bin aber ganz ruhig und freue mich auf morgen. Ich habe lange auf diesen Moment gewartet und ihn mir sehnlichst gewünscht.“
Der Red Bull Ersatzfahrer betonte seine Bereitschaft, da er sich körperlich und mental optimal vorbereitet habe.
„Körperlich und mental bin ich in Topform. Ich habe lange Zeit fast täglich trainiert. Ich hatte viel Zeit zum Trainieren, weil ich sonst nichts zu tun hatte.“
„Ich muss mich nur noch an dieses Auto gewöhnen, das sich ganz anders anfühlt. Und an die Abläufe, wie man startet und so weiter. Ich denke, das eine freie Training wird knifflig, aber deshalb habe ich keine zu hohen Erwartungen.“
Trotz der Herausforderungen bleibt Tsunoda optimistisch, was den Übergang angeht.
„Ja, ich habe bisher noch nicht viele Informationen von diesem Team erhalten, aber ich fühle mich auch nicht verwirrt oder überfordert. Vieles entspricht meinen Erwartungen, und ich denke, der Übergang von Red Bull zu Racing Bull wird reibungslos verlaufen.“
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