Liam Lawson war von seiner Einberufung zu Oracle Red Bull Racing für den Großen Preis der Niederlande „ziemlich überrascht.“
Der Neuseeländer, der letzte Saison nach nur zwei Rennwochenenden von den „Bullen“ zum Schwesterteam Visa Cash App RB degradiert wurde, ersetzt den verletzten Isack Hadjar in Zandvoort.
„Ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht, dass ich mich mit genügend Zeit besser darauf eingestellt hätte,“ so Lawson, der erst Mitte der Woche von seinem Cockpitwechsel erfuhr.
Zandvoort ist für Lawson bereits ein geschichtsträchtiger Boden, denn der „Kiwi“ feierte sein F1 Debüt 2023 auf dem Dünenkurs – ebenfalls überraschend, denn er sprang für Daniel Riccardo bei den Racing Bulls ein, der sich in FP2 – wie Hadjar nun in der Sommerpause – an der Hand verletzt hatte.
Lawson wurde 13., was dem Leistungsniveau Ricciardos entsprach, blieb im Wagen bis zu dessen Genesung, und punktete nur zwei Rennen später in Singapur als Neunter.
Nun bekommt der 24-Jährige wieder in den Niederlanden die Chance, eine Überraschung zu schaffen. Bei den „Racing Bulls“ zeigte er bisher eine tolle Saison, ist WM-Neunter, und hat Teamkollege Arvid Lindblad im Griff.
„Zwei Rennen letztes Jahren waren… ich erinnere mich ehrlich gesagt gar nicht mehr richtig daran. Aber in diesem Jahr sind viele Dinge passiert, die mich viel stärker gemacht haben,“ ist Lawson zuversichtlich.
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