Tsunoda durch Zandvoort-Auftritt wieder F1 Kandidat für 2027?

Yuki Tsunodas Überraschungscomeback und sein sehr guter elfter Platz in Zandvoort, machen ihn plötzlich zur Figur in der Silly Season.

„Ehrlich gesagt, denke ich, dass ich mich schneller entwickelt habe als erwartet. Seit meinem letzten Rennen in Abu Dhabi bin ich in den letzten acht Monaten nur viermal gefahren. Und dafür habe ich mich ganz gut geschlagen,“ war er sichtlich zufrieden.

Tsunoda rückte bei Visa Cash App RB nach, da Stammfahrer Liam Lawson bei Oracle Red Bull Racing den verletzten Isack Hadjar ersetzte. Für den Japaner war die Umstellung auf das neue Material ein absolute Challenge.

„Die größte Herausforderung war so ziemlich alles – vieles, das Erlernen der Bedienung, die Knöpfe, einfach alles, alle Abläufe sind anders. Und dieses Rennen war auch wegen des Reifenverschleißes eine Herausforderung; das Verschleißverhalten war ganz anders.“

Obwohl er keine Punkte holte, blieb Tsunoda optimistisch hinsichtlich seiner Leistung und seiner Zukunftsaussichten.

„Die Teams müssen entscheiden, ob sie mich wollen oder nicht, aber sie sollten es! Ich weiß, was ich kann, und ich denke, ich habe es den meisten im Fahrerlager gezeigt. Mit nur einem Rennen und ein paar Trainingssitzungen konnte ich nah an die Punkteränge herankommen.“

Der 26-Jährige legte in seiner humorvollen Art nach: „Ruft mich an, bitte!“

Im Hause Red Bull ist kein Platz für Tsunoda, denn Max Verstappen und Hadjar sind fix, ebenso wie Arvid Lindblad. Liam Lawson wackelt, da man unbedingt F2 Ass Nikola Tsolov hochziehen will.

Aber beim Cadillac F1 Team und beim TGR Haas F1 Team sind nicht alle Cockpits hundertprozentig fix vergeben. Als Honda-unterstützter Pliot ist Tsunoda aber wohl bei Toyota-Partner Haas eher kein Thema.

Auch ein Wechsel in die NTT INDYCAR SERIES ist für Yuki möglich

 

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