Der Circuit of The Americas wird wird umfassend zu einem Freizeit-Resort für Besuchermillionen umgestaltet.
Seit dem ersten Formel-1-Rennen in den USA im Jahr 2012 hat sich COTA rasant entwickelt. Heute finden hier neben der Formel 1 auch MotoGP-Rennen, NASCAR-Rennen, WEC-Rennen und große Konzerte statt.
Dazu gibt es Freizeiteinrichtungen abseits, darunter Go-Kart-Bahnen, Minigolfanlagen, Fahrerlebnisse, das Germania Insurance Amphitheater und der COTA-Aussichtsturm. Die nächste Säule ist nun der Themenpark COTALAND mit 34 Attraktionen und Erlebnissen.
Durch die diese Woche bekanntgegebene strategische Partnerschaft mit der Global Credit Division des globalen Investmentunternehmens Carlyle, will die Rennstrecke die Anlage um zahlreiche Freizeitaktivitäten erweitern, um so drei Millionen Besucher jährlich anzulocken.
Mit der Formel 1 im Zentrum soll die Strecke zu einem ganzjährigen, riesigen Unterhaltungszentrum mit Themenpark, Wasserpark und perspektivisch auch Resort-Einrichtungen werden.
Es handelt sich hierbei nicht um eine Übernahme von COTA durch Carlyle. Die Anlage bleibt in lokalem Besitz und wird von lokalen Investoren betrieben. Die Eigentümerstruktur bleibt unverändert.
Laut COTA entspricht die jährliche Wirtschaftsleistung, die der Formel-1-Grand-Prix der USA in die Region bringt, etwa dem Umsatz von zwei Super Bowls. Formel-1-Rennen finden jedoch im Prinzip nur einmal jährlich statt. Daher soll COTALAND die Anziehungskraft der Location abseits der Königsklasse erhöhen.
„Die Partnerschaft mit Carlyle stellt die zusätzlichen Ressourcen bereit, um die nächste Wachstumsphase des COTA voranzutreiben. Sie wird die Besucherzahlen in Zentraltexas erhöhen und der Region und den Fans neue Erlebnisse jenseits der Rennwoche ermöglichen,“ so COTA CEO Bobby Epstein.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die bereits bestehende Verbindung von Carlyle zur Formel 1, denn man ist Partner von Oracle Red Bull Racing
„Carlyle bringt durch seine Partnerschaft mit Red Bull Racing Erfahrung in der Formel 1 mit und verfügt über ein tiefes Verständnis für den Circuit of the Americas, sein Wachstum und die Community, die uns unterstützt hat,“ so Epstein weiter.
Carlyle verwaltete Ende Juni 2026 ein Vermögen von beeindruckenden 485 Milliarden US-Dollar.
Ein derartiges Modell gibt es beim legendären Suzuka Circuit bereits seit den 1960er-Jahren und verfolgt es nun durch umfangreiche Investitionen auch in Amerika.
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