Trennung war reiner Performance-Grund

Steiner äußert sich nach der Trennung von Mick Schumacher noch einmal dazu. Für ihn gab es nur die Möglichkeit jemanden zu verflichten, der bessere Performance abliefert.

„Was wir erreichen wollen, ist, das Team zu verbessern. Ich glaube, wir haben noch Potenzial dazu. Und wie bringt man ein Team am Besten weiter? Mit Fahrern, von denen man weiß, was sie können und die das Team weiterbringen.“, erklärte MoneyGram Haas F1 Team Chef Günther Steiner die Trennung von Mick Schumacher.

Im Gespräch mit auto motor und sport sagte der 57-Jährige weiter: „Es hat alles einen Grund, wieso wir Nico nehmen. Es ist ja nicht, weil wir ihn lieb haben. Es gibt einen Performance-Grund.“

Letztlich war also die mangelnde Erfahrung von Schumacher ausschlaggebend, dass er von den Amerikanern nicht verlängert wurde.

„Mick ist leider nur in seiner zweiten Saison. Und es gibt eben Leute, die waren schon vorher da, die haben schon sieben, acht, zehn Jahre in der Formel 1 verbracht. Die wissen einfach mehr und können das Team weiterbringen. Und deswegen haben wir das beschlossen.“

Daher war Nico Hülkenberg die logische Wahl. Dennoch lobte Steiner die Entwicklung Schumachers. „Er hat sich sehr gesteigert. Manche Momente waren sehr gut, muss ich sagen. Da waren wir alle positiv überrascht, was er gebracht hat. Kanada, Silverstone und Österreich waren sehr gut.“

Der Südtiroler gestand sich aber auch ein, selbst manchmal medial einen falschen Umgangston gewählt zu haben. „Nach Jeddah und Monaco mit den beiden Totalschäden war die Frustration schon groß. Da macht man manchmal Aussagen, die man nicht so richtig überdenkt. Ich kenne mich ja selbst.“

Posted in ,