Das britische Rennteam erlebte seinen ersten Totalausfall in dieser Saison. Weder Routinier Button in seinem 250. Grand Prix, noch Rookie Magnussen konnten das Rennen zu Ende fahren, sondern fielen mit Kupplungsdefekt aus…
Trotz Zufriedenheit mit der Technik ein bitteres Aus für Button
Jenson Button, der seinen 250. Jubiläums-Grand Prix feierte, zeigte sich mit den technischen Rahmenbedingungen seines Autos grundsätzlich zufrieden. Sowohl die Geschwindigkeit als auch die Performance der Reifen waren zufriedenstellend.
„Nur ein Team fuhr heute schnellere Zeiten als wir – Mercedes – aber die waren traurigerweise viel viel schneller als wir“, seufzt der britische Routinier. „Unser Tempo auf den langen Geraden war wirklich sehr gut, vor allem auf den letzten Runden. Ich schätze, wir hätten zum Schluss einen sehr harten Kampf auf den Prime-Reifen geliefert, leider hatte ich nicht mehr die Chance dazu.“
Das Team hatte schlechtestenfalls mit einem fünften Platz kalkuliert, ein Podestplatz wäre das Höchste der Gefühle gewesen. Davon war man aber meilenweit entfernt.
„Racer“ Button
Jenson Button genießt den Rennzirkus trotz der Pleite nach wie vor. „In Summe war da heute sehr viel gutes Racing da draußen, und das war es für fast alle von uns. Ich habe das Rennen wirklich genossen“, zeigt sich der Brite noch immer als begeisterter Rennfahrer. „Die Formel 1 mag neue Motoren und neue technische Regeln haben, aber das Rennspektakel ist noch immer genauso toll wie früher !“
Magnussen enttäuscht
Seinen ersten Nuller verzeichnete der so stark in die Saison gestartete Däne Kevin Magnussen. Er war darüber auch entsprechend enttäuscht, seine Kupplung gab schon früher als die seines Teamkollegen ihren Geist auf. „Der Start war schon nicht ideal. Ich habe gleich drei Plätze verloren und nachher auch zu wenig Geschwindigkeit gehabt, um mit der Spitze mitzuhalten“, seufzt der Rookie.
„Wir haben geglaubt, dass uns die tieferen Temperaturen helfen werden, aber es zeigte sich, dass wir schwächer als in Malaysia waren. Zwei Ausfälle im Rennen sind für jedes Team eine Enttäuschung, aber wir werden mit dem Ziel nach China gehen, es erheblich besser als in Bahrain zu machen“, gibt sich Magnussen optimistisch.
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