Teamchef Franz Tost analysiert die Saison der Jungbullen und gesteht, dass er das Jahr gerne mit Carlos Sainz beendet hätte. Ob er wohl Konstrukteurs-Platz 6 hätte retten können?
Es war ein regelrechter Thriller um Konstrukteurs-Platz 6 zwischen Toro Rosso, Haas F1 und dem Renault Werksteam. Am Ende hat es für Toro Rosso nicht gereicht, Renault punktete in Abu Dhabi und sicherte sich damit den heiß umkämpften 6. Platz. Dabei sah es für Toro Rosso lange Zeit sogar so aus, als könnten sie Platz 5, und damit das beste Saisonergebnis aller Zeiten einfahren. Franz Tost erinnert an einen sehr guten Start in die Saison.
„Es war eine sehr erfolgreiche erste Hälfte. Wir lagen entweder auf Platz 5 der Konstrukteurs-WM oder waren sehr nah dran.“ Die zweite Saisonhälfte sei dann aber „eine andere Angelegenheit“ gewesen. „Wir waren nicht mehr so konkurrenzfähig wie erwartet, aus verschiedenen Gründen“, erklärt Tost. „Einer davon ist der Abgang von Carlos. Das hat nicht gerade geholfen.“ Die Rede ist natürlich von Carlos Sainz, der die letzten 4 Rennen für Renault fuhr, davor aber 48 der 53 Punkte für Toro Rosso holte.
Fahrerwechsel nicht gerade förderlich
„Wir sehen bei anderen Teams, dass ein gewisses Maß an Stabilität entscheidend ist, wenn man erfolgreich sein will. Diesen Luxus haben wir selten, besonders nicht in dieser Saison. Es ist hart wenn man während der Saison 2 Fahrer austauscht, das hat großen Einfluss auf die Performance des Teams.“, analysiert Tost.
Letztendlich waren es aber nicht nur die Fahrerwechsel, die in der 2. Hälfte für Probleme gesorgt haben. Das Auto und vor allem die Zuverlässigkeit haben dazu beigetragen, dass man so stark abgebaut hatte, meint der Teamchef.
2018 wird Toro Rosso mit Honda-Aggregaten ausgestattet sein und die beiden Rookies Hartley und Gasly werden die Stammfahrer sein. „Ich bin davon überzeugt, dass beide Fahrer uns in der nächsten Saison helfen können“, gibt sich Tost optimistisch.
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