Franz Tost ist keiner, der Leute über Gebühr lobt oder gar in den Himmel hebt. Aber bei Max Verstappen macht der Tiroler eine Ausnahme
„Max habe ich das erste Mal mit seinem Vater am Nürburgring getroffen. Damals ist er noch Kart gefahren. Das nächste Mal war am Norisring in der Formel 3. Im Regen fuhr er in einer eigenen Liga, so als hätte er als einziger eine trockene Linie entdeckt. Er hat mich sofort an Michael Schumacher erinnert. Man konnte sehen, welches Megatalent Max war,“ so Tost im Gespräch mit deutschen Medien.
Der Scuderia AlphaTauri Teamchef erinnert sich, dass „wir viel Kritik einstecken mussten, als wir ihm im Alter von 17 Jahren den Toro Rosso anvertrauten – jemandem, der noch nicht mal einen Führerschein hatte.“
„Das erste Training absolvierte er auch noch in Suzuka, einer der schwierigsten Strecken überhaupt. Aber Max hat alles souverän abgespult. Er hatte nie Probleme mit dem großen Speed eines Formel-1-Autos, hatte immer alles unter Kontrolle von Anfang an.“
In seinen ersten Rennen war der Niederländer laut Tost manchmal ein wenig zu aggressiv. „Das mündete teilweise in einen Crash, zum Beispiel in Monaco mit Romain Grosjean. Heute fährt er auf einem extrem hohen Level.“
Trotzdem ist Tost überzeugt, „haben wir noch nicht das Maximum von ihm gesehen. Nur Charles Leclerc kann da annähernd mithalten. An Lewis Hamilton hat schon zu sehr der Zahn der Zeit genagt.“
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