Tost: Kvyat verdient eine Chance

Toro Rosso Teamchef Franz Tost ist der Ansicht, dass der Russe Daniil Kvyat eine Pause von der F1 braucht, um dann seine F1-Karriere wieder zu beleben.

Schwierige Karriere

Die Saison ist für Daniil Kvyat ganz anders verlaufen als geplant. Der Russe musste sich mit mageren fünf Punkten zufriedengeben und schlussendlich hat man ihn aus dem Team entlassen. Nun ist er nicht mehr Teil des Red Bull Programmes und muss sich anderweitig um ein Cockpit umsehen. Williams wäre eine Option, dies ist allerdings sehr unwahrscheinlich, da das Williams Team sich derzeit sehr auf Robert Kubica und Sergey Sirotkin konzentriert. Aber der Russe hatte schon von Beginn an eine schwierige Karriere. Im Jahr 2015 hat man ihn in das Red Bull Team aufgenommen, dort blieb er allerdings nicht lange und musste schon ein Jahr später für Max Verstappen Platz machen. Dies hat ohne Zweifel das Selbstvertrauen des Russen beeinflusst und das machte sich in seiner weiteren Karriere bemerkbar, doch Franz Tost ist der Ansicht, dass eine Auszeit von der F1 die Chancen eines Comebacks erhöhen.

„Ich bin noch immer der Ansicht, dass Daniil von Natur aus schnell ist. Er war manchmal sogar schneller als Daniel Ricciardo, aber er hat letztes und dieses Jahr nicht sein ganzes Potential zeigen können.“, erzählt Tost der offiziellen F1-Website.

„Er war in einigen Vorfällen involviert – aber zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass er einige Probleme mit der Zuverlässigkeit hatte und das hat auch nicht geholfen sein Selbstvertrauen aufzubauen. Das Opfer von mehreren Vorfällen zu sein hat seiner Performance, die er sonst gezeigt hätte, geschadet. Eine kurze Pause – um sich wieder zu sammeln – und wir werden Daniil vielleicht mit seiner üblichen Performance wieder bei einem anderen Team sehen.“, fügt Tost hinzu.

Kvyat war in einige Kollisionen verwickelt, dabei auch eine mit seinem Teamkollegen Sainz, doch Tost ist der Meinung, dass er eine weitere Chance in der F1 verdient habe, er aber dennoch an seinen Schwächen arbeiten müsste. „Ich hoffe für ihn, dass er noch eine Chance bekommt, ich glaube, er es verdient hat in der F1 zu sein.“

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