Todt: Zu viele Simulationen in der F1

Der FIA-Präsident meint, dass die Formel 1 zu sehr auf die sogenannten „Hidden Simulation“ angewiesen ist. Dies sei seiner Meinung nach schlecht für den Sport.

Die Einschränkungen der F1-Tests während der Saison haben dazu geführt, dass die Teams Großteils auf Simulationen angewiesen sind. Die Simulatorarbeit ist mittlerweile in der F1 ein großes Thema und es ist für jedes Team von großer Wichtigkeit einen guten und vor allem erfahrenen Simulatorfahrer zu engagieren.

Todt glaubt allerdings, dass die Königsklasse dadurch negativ beeinflusst wird, da die Fans nicht mehr sehen können, was sich dabei abspielt. „Die Dinge ändern sich, manchmal zum Guten, manchmal zum weniger Guten.“, meint der FIA-Präsident im Interview mit ‚Sky Sports F1‘.

„Ich finde, dass die Autos zu zuverlässig sind. Ich habe das Gefühl, dass zu viel passiert, was wir nicht sehen.“, fügt Todt hinzu. „Simulation, Fahrer simulieren die Rennstrecke in der Fabrik am Rennwochenende oder zu einer ganz anderen Zeit ohne jegliche Einschränkung. In gewisser Weise vermisse ich manchmal die Vergangenheit. Ich vermisse private Tests, alle beschwerten sich über zu viele private Tests.“, erinnert sich Todt „Zumindest konnte man sehen, was los war.“, stellt Todt positiv fest.

Der FIA-Präsident würde sich eine Einschränkung wünschen, die festlegt, wie man die Daten, die man während einer Simulation sammelt, nutzen kann bzw. darf. „Wahrscheinlich war es zu viel, aber jetzt denke ich, dass es in der Fabrik zu viel hidden Simulation gibt. Natürlich ist Modernität manchmal gut, aber es sollte auch ein bisschen mehr kontrollierbar sein.“, stellt Todt fest.

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