Jean Todt erinnerte sich an den anfänglichen Widerstand gegen den Halo.
„Man sagte mir, er würde nicht zur Formel 1 DNA passen. Aber ohne diesen Schutz wäre Grosjean enthauptet worden,“ erklärte der ehemalige FIA Präsident unverblümt.
Im Podcast „High Performance“ betonte Todt die emotionale Bedeutung vergangener Unfälle für seine Entscheidungen.
„Romains Unfall war für alle verheerend: für die Familie, für den Sport, sogar für meinen Sohn, der sein Manager war und ihn wie einen Bruder liebte.“
„Wir arbeiteten noch härter, auch weil es 2009 den Unfall von Felipe Massa gab, der von einer Feder getroffen wurde, die seinen Kopf beinahe zertrümmerte. Ich sagte mir damals, es sei Zeit zu handeln, und so wurde mir der Halo vorgeschlagen.“
Todt erinnerte sich an die Skepsis, die ihm bei der Einführung des Halo entgegengebracht wurde.
„Als der Vorschlag den Teams und Fahrern vorgelegt wurde, lehnten ihn viele ab. Sie sagten: ‚Das ist nicht die Formel 1.‘ Also fragte ich die Ingenieure, ob diese Lösung meinen Kopf besser schützen würde. Sie bejahten dies, und so führten wir ihn ein.“
Mit Blick auf die lebensrettende Wirkung des Halo sagte Todt:
„Romain kommentierte unmittelbar nach Bekanntgabe der Entscheidung, dass dies ein trauriger Tag für die Formel 1 sei. 2020 rettete ihm der Halo jedoch in Bahrain das Leben. Ohne ihn wäre er enthauptet worden.“
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