Die Formel 1-Saison rückt immer näher und derzeit testen die Teams wie üblich in Barcelona ihre neuen Boliden. So auch George Russell, der den neuen Williams-Boliden am Vormittag testen durfte.
Der F1-Test in Barcelona hat begonnen und während einer vierstündigen Session konnte George Russell in seinem neuen Williams-Boliden 73 Runden absolvieren und sicherte sich mit einer Zeit von 1:18.168 am Vormittag den sechsten Platz. Der Testauftakt verläuft für das Team aus Grove also wesentlich besser als im Jahr zuvor und man setzt in die kommende Saison viel Hoffnung.
Vergangene Jahr hatte das Traditionsteam zu kämpfen und fand sich in der Startaufstellung stets hinten wieder. Mit Verbesserungen, die man am Boliden vorgenommen hat, soll jetzt Schluss damit sein. Und auch Pilot George Russell berichtet durchwegs Positives: „Ich würde definitiv sagen, dass das allgemeine Handling des Autos viel besser ist. Von der ersten Runde an, hatte ich das Vertrauen, dass ich das Auto ans Limit pushen kann, während es letztes Jahr in den ersten Runden kein schönes Gefühl war.“
„Es war ziemlich beängstigend, letztes Jahr in den ersten Runden zu fahren und zu versuchen, dieses Selbstvertrauen aufzubringen.“, erinnert sich Russell zurück. Allerdings bleibt noch abzuwarten, wo sich der neue Williams-Bolide in Sachen Speed einordnen wird. „Es wurde in diesem Bereich verbessert. Jetzt müssen wir nur noch sehen, ob wir es geschafft haben, mehr Abtrieb auf das Auto zu bringen, sodass wir mit den anderen Jungs konkurrieren können.“
Auch an das Debakel vom letzten Jahr kann sich der 22-Jährige noch gut erinnern. Williams konnte an den ersten beiden Testtagen nicht teilnehmen, da man den Boliden nicht rechtzeitig auf die Strecke bringen konnte. „Alle waren letztes Jahr ein bisschen verloren [beim Testen], weil wir nicht wussten, was wir tun sollten, da hier kein Auto war.“
Aber nichtsdestotrotz geht man in die Saison 2020 sehr positiv: „Wir freuen uns auf jeden Fall auf die neue Saison. Es war letztes Jahr ein charakterbildendes Jahr. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Jahr Rennen fahren können und ein bisschen mehr Spaß haben werden als letztes Jahr.“
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