Die Formel-1-Chefs wollen weitere Änderungen am Budget Cap vornehmen, um kleineren Teams beim Aufholen zu helfen.
Seit Anfang 2021 gilt in der Königsklasse die Kostenobergrenze, die vor allem hilft, den enormen Budgetvorsprung der großen Teams einzuschränken.
Eines der Probleme, das in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen hat, ist, dass die Investitionen der Teams streng begrenzt sind, es nur wenig Spielraum gibt, um die Infrastruktur an der Basis zu verbessern. Das heißt, neue Fabriken zu bauen, geht gut, aber alle anderen Investitionen in die Infrastruktur gehen auf Kosten des Budgets für den Rennwagen.
Dies bedeutet, dass Teams, die zu Beginn der Obergrenze über die beste Infrastruktur verfügten, einen sicheren Vorteil haben. Nun wurden bei der letzten FIA und Formel 1 Sitzung im Rahmen des Bahrain GP Vorgespräche geführt, den Teams größere Freiheiten bei den Investitionsausgaben zu geben.
Williams-Teamchef James Vowles sagt, es sei für die Zukunft der F1 entscheidend, dass kleine Teams die Mittel erhalten, ihre Einrichtungen zu verbessern. „Wir brauchen die Möglichkeit, dass mein Team die Chance erhält, über die gleichen Ressourcen zu verfügen. Es gibt einige, die ich als Grundlagen bezeichnen würde, wie z.B. bestimmte Software-Systeme, die bei den Großen seit fast 15 Jahren selbstverständlich sind.“
Auch Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer stimmte zu, dass die aktuellen Investitionsgrenzen unfair seien. „Wenn Du vorher ein kleines Team hattest, zum Beispiel ohne großartigen Windkanal und keinen bauen konntest, bist Du für immer am Arsch. Deshalb gibt es nun die Ausnahme für neue Tunnel. Aber das brauchen wir auch bei anderen Bereichen, z.B. Bremsprüfstände und vollständige Autoprüfstände, die die großen Teams haben und Rennställe wie wir nicht.“
Um eine Regeländerung für 2024 durchzusetzen, müssten sechs der aktuellen Teams hinter ihr stehen.
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