Ex-Formel 1 Pilot Marc Surer war bei den Kollegen des „AvD Motor & Sport Magazins“ auf SPORT1 zu Gast und sprach dort über die Unfälle im Titelkampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen, und vieles mehr
Marc Surer über…
… das enge Titel-Rennen zwischen Hamilton und Verstappen: Man kann nicht sagen, wer der Favorit ist. Vor Silverstone sah es so aus, als wenn der Red Bull das schnellere Auto ist. Aber jetzt hat Mercedes aufgeholt, es geht nur noch um Hundertstel. Außerdem ist jetzt auch Crash-Potenzial da. Vorher hat Hamilton immer zurückgezogen. Jetzt weiß er, dass er verliert, wenn er zurückzieht.
… den psychologischen Vorteil von Verstappen: Max Verstappen sieht jetzt seine erste Chance auf den WM-Titel, die muss er nutzen. Zweimal hat er bereits Punkte durch Unfälle verloren. Das heißt: Er könnte von den Punkten her vorne sein. Das hilft ihm psychologisch sehr.
… die Konflikte zwischen den Teamchefs Horner und Wolff: „Das sind Sticheleien, aber Horner hat schon Recht: er hat das Team selbst aufgebaut. Wolff ist eingestiegen, aber aufgebaut hat das Team Ross Brawn. Wolff hat sich eingekauft, aber er macht seinen Job hervorragend. Er hat immer die Übersicht. Aber jetzt hat er erstmals ein Team, das ihm das Leben schwer macht. Das ist neu für ihn. In der Vergangenheit hatte er nur Rosberg als Konkurrenten. Das macht ihn bestimmt auch etwas nervös.
… die Bedeutung der Teamkollegen im WM-Kampf: Bottas ist natürlich der bessere Teamkollege. Man sieht bei Perez, dass er sich in der Quali immer schwertut. Daher ist er immer weit weg und kann im Rennen nicht direkt eingreifen.Aber es gibt jetzt auch andere Autos, die vorne mitmischen. Daher ist der Teamkollege nicht mehr ganz so wichtig.
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