Die südafrikanische Regierung hat auf die Ankündigung reagiert, dass die Formel 1 nach Afrika zurückkehren soll – allerdings in Ruanda.
Am Dienstag wurde bekannt, dass die Formel 1 im Jahr 2030 erstmals seit 1993 auf den afrikanischen Kontinent zurückkehren wird. Der Grand Prix soll auf einer noch zu bauenden Rennstrecke nahe der ruandischen Hauptstadt Kigali stattfinden.
Präsident Paul Kagame setzt sich schon länger dafür ein, dass sein Land ein Formel-1-Rennen ausrichtet und ließ dazu die FIA-Generalversammlung und die Preisverleihung 2024 in Kigali stattfinden. Kagame besuchte diverse Grands Prix und pflegt gute Beziehungen sowohl zu FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem als auch zu Formel 1 CEO Stefano Domenicali.
Das bislang letzte F1 Rennen in Afrika 1993 wurde auf der südafrikanischen Strecke von Kyalami ausgetragen. Doch die Strecke verfügt aktuell nicht über den nötigen FIA Grade 1 Status und die erforderlichen Umbaumaßnahmen verzögern sich.
Südafrikas Minister für Sport, Kunst und Kultur, Gayton McKenzie, reagierte auf die Meldung Ruanda als Austragungsort betreffend.
„Wir freuen uns für Ruanda und das F1-Rennen 2030. Sie arbeiten schon länger daran als Südafrika und haben es verdient,“ so McKenzie.
„Man darf jedoch nicht vergessen, dass ein einziges Land – Italien – zwei Formel-1-Rennen pro Jahr ausgetragen hat, während manche so reagieren, als dürfe ein Kontinent mit 55 Ländern nur eines erhalten. Südafrika wird die Formel 1 bekommen, und zwar noch vor 2030.“
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