Nach dem GP in Austin fesselt die F1 nun ein kontroverses Thema, das wiederum von vielen heiß diskutiert wird, darunter auch Christian Horner und Niki Lauda.
Horner erzürnt
Viele verstanden die Welt nicht mehr, als man Max Verstappen eine 5 Sekunden Strafe aufbrummte und er somit seinen Podiumsplatz an Kimi Räikkönen abtreten musst. Auch Red Bull Teamchef Christian Horner hält die Strafe für einen schlechten Scherz, denn er ist der Meinung, dass die Formel 1 sich in Bezug auf Streckenlimitierungen eine Linie finden muss und diese auch einhalten soll. „Wenn man nicht will, dass die Autos rausfahren, dann sollte man dort größere Kerbs, ein wenig Kies oder irgendetwas anderes anbringen. Ich glaube die fehlende Einheitlichkeit ist störend. Wo ist da die Grenze? Für die Fans, für gelegentliche Zuseher muss das klar sein.“, sagt ein aufgebrachter Horner, der auch gleich mit einem Beweis für die fehlende Einheitlichkeit aufwartet, denn der Finne Valtteri Bottas verlies ebenfalls die Strecke. Dies blieb jedoch von den Stewards unbestraft. „In jedem anderen Sport ist man draußen, wenn man draußen ist. Man kann nicht sagen, dass es ok ist draußen zu sein und nicht ok draußen zu sein.“, lamentiert Horner weiter. Er meint auch, dass die Rennstrecken oft zum Verlassen der Strecke einladen. Viele moderne Rennstrecken verzichten immer mehr auf ein Kiesbett und asphaltieren weiträumige Auslaufzonen. Horner ist der Meinung, wenn man nicht möchte, dass die Fahrer die Strecke verlassen, müsste man auf den Rennstrecken entsprechende Maßnahmen einleiten.
Lauda schaltet sich ein
Auch andere Stimmen machen sich für Max Verstappen stark, darunter Mercedes Vorstand Niki Lauda. Er stellt sich auf die Seite Verstappens und spricht offen aus, was sich viele Fans denken: „Das ist die schlechteste Entscheidung, die ich je gesehen habe. Er hat nichts falsch gemacht. Wir sind Rennfahrer, wir sind nicht auf einer normalen Straße. Es ist lächerlich, die F1 mit solch einer Entscheidung zu zerstören.“ Er verweist auch auf die Tatsache, dass die F1 letztes Jahr eine ausführliche Diskussion zu diesem Thema hatte und die Stewards zu dem Schluss kamen mehr Nachsicht walten zu lassen und den Fahrern freie Hand zu lassen, auch wenn das bedeutet die Streckenlimitierungen zu überschreiten. „Die Stewards waren da, Todt hat jeden gefragt, Charlie war da, wir waren da und wir waren alle einverstanden, dass die Stewards nicht eingreifen würden, außer wenn Gefahr in Verzug ist.“, erinnert sich Lauda an die damalige Sitzung, doch scheint es immer wieder zu Uneinigkeiten mit Charlie Whiting zu kommen, der immer wieder darauf hinweist, dass man nicht über die weißen Streckenbegrenzungen fahren kann. „Eine weiße Linie ist kein Limit. Wir alle haben dem letztes Jahr zugestimmt. Und nun bekommen wir diese Entscheidung. Ich glaube es ist völlig falsch.“, entgegnet der Österreicher, der dieses Thema und insbesondere das Verhalten der Stewards zur Tagesordnung der nächsten Sitzung der Strategiegruppe machen will, die Anfang November stattfindet.
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