Über dem Westpazifik entwickelt sich aktuell ein Taifun, dessen Zugrichtung eine Bedrohung für den am Sonntag stattfindenden Grand Prix darstellen könnte
Der Formel 1 Wetterdienst UBIMET ist mit seinem Expertenteam seit Tagen in Suzuka vor Ort und liefert laufend Prognosen an die Rennleitung der FIA. Am Mittwochvormittag (MESZ) befand sich der Taifun PHANFONE laut Satellitendaten westlich von Guam und hat sich bereits Stärke 1 erreicht.
„Die Wettermodelle rechnen damit, dass der Taifun sich unter Verstärkung nach Nordwesten bewegt und dann nach Nordosten schwenkt“, so Clemens Teutsch-Zumtobel, Meteorologe bei UBIMET, der an der südjapanischen Küste „Starkregen, Sturm und Hochwasser durch Flutwellen“ erwartet.
Formel-1-Chefmeteorologe Steffen Dietz geht daher von einem Regenrennen aus. „Wahrscheinlich ist Regen am Renntag, aber der Wind wird aller Voraussicht nach nicht das große Thema sein.“
Nachfolgend könnte der Taifun zu Problemen beim Abbau und insbesondere beim Transport des Equipments und des gesamten F1-Trosses nach Sotschi führen, der bereits eine Woche später stattfindet.
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