Die britische F1 Legende Jackie Stewart hofft darauf nächste Saison einen spannenden WM-Kampf zu sehen.
Auf Dominanz folgt Dominanz
Nachdem Lewis Hamilton für Mercedes den vierten Konstrukteurs-Titel in Folge holte, hofft Jackie Steward, dass nächste Saison mehr Spannung um den WM-Kampf aufkommen wird. Mit Hamilton und Rosberg ist Mercedes nun schon seit vier Jahren an der Spitze der F1 und davor war es ähnlich mit Red Bull und Sebastian Vettel. Es scheint immer ein Team zu geben, dass den Rest des Paddocks in den Schatten stellt. Vergangene Saison ist es zumindest Ferrari gelungen ein wenig Druck auf die Silberpfeile auszuüben, doch im Endeffekt ohne Erfolg, Vettel hat verloren und Hamilton gewonnen. Der dreifache Champion Stewart glaubt, dass die Formel 1 nun einen härteren Konkurrenzkampf an der Spitze benötigt. Er könnte sich nächste Saison eine starke Spitze vorstellen, anstelle der Ein-Mann-Show von Hamilton. „Wir brauchen mehr Wettbewerb als letztes Jahr. Wir hatten eine lange Reihe von Dominanz, ob es nun Red Bull ist oder Mercedes. Also wäre es schön zu sehen, wenn Ferrari auch zurückkommend würde. Aber bei Ferrari scheint es immer Höhen und Tiefen zu geben, sie sind nicht so konstant. Aber ich glaube nächstes Jahr, hoffentlich, möglicherweise Red Bull mit einem Honda Motor, könnte sich als ziemlich gut herausstellen. Also ich hoffe wir haben nächstes Jahr mehr Wettbewerb in der Saison.“, schätzt Stewart die Lage ein.
McLaren hinterher
Aber auf ein Team darf man natürlich nicht vergessen. McLaren ist in der Geschichte der Formel 1 das erfolgreichste Team überhaupt, doch in den letzten Jahren war von Erfolg nicht viel zu sehen. Sie haben nun den Honda-Motor mit einem Renault getauscht, doch wird sie das wieder nach vorne bringen? Stewart glaubt zumindest, dass es nicht unmöglich ist: „Ich glaube es ist nicht unmöglich. McLaren hat ein großes Wissen und viel Erfahrung. Man darf sie nicht ausschließen. Sie haben eine der besten Einrichtungen der Welt. Also glaube ich, dass sie in guter Form sein könnten.“
Es besteht Hoffnung
McLaren setzt jedenfalls die Hoffnungen in Renault, doch Cyril Abiteboul ist bis jetzt noch reserviert, wenn es darum geht über die PS des Antriebsaggregates zu sprechen. Er will laut eigenen Aussagen, keine Versprechen machen, die er nicht halten kann. Er macht im Interview klar, dass man sich darauf konzentrieren wird den Motor zuverlässig zu machen. Auch Renault wird die Herangehensweise ändern und man setzt hierbei auf kleine Schritte, um auch die Ausfallrate zu minimieren. „Ich verstehe, dass Red Bull ihre Philosophie geändert hat und sie die Entwicklung des Autos planen, aber wenn der Motor nicht zuverlässig ist, dann ist er nutzlos. Also kümmern wir uns darum.“, sagt Abiteboul im Interview. Wenn dies nun mal geschafft ist, wird es Renault mit seiner Technologie möglich sein näher an Mercedes aufzuschließen, meint zumindest Abiteboul.
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