Steiner verteidigt „Crash-Duo“

Die beiden Haas Piloten bekamen in letzter Zeit für ihre ungestüme Fahrweise sehr viel Kritik. Vor allem Romain Grosjean musste sich viel anhören.

Die Haas Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen fielen vor allem durch unüberlegtes Fahrverhalten negativ auf. Doch Romain Grosjean musste dabei die meiste Kritik einstecken. Nach dem umstrittenen Manöver in Barcelona, durch den auch andere Piloten schaden nahmen, wurde Grosjean von Hülkenberg stark kritisiert, der meinte er sei „unberechenbar und sollte die Sportart wechseln“. Doch Teamchef Günther Steiner verteidigt seine Fahrerwahl. Laut dem Südtiroler sind die beiden „die besten Fahrer, die wir in unserer Lage kriegen können“.

„Ich schätze sie hoch ein. Für uns sind es die perfekten Fahrer. Sie sind meiner Meinung nach besser als das Team.“, fügt Steiner hinzu. Für Steiner ist es ein Glück, dass die beiden Piloten bei Haas eingestiegen sind: „Wir hatten das Glück, dass sie an uns geglaubt haben, nachdem sie ihre Teams verlassen haben. Das war ein Risiko, und auch dafür verdienen sie unseren Respekt.“

Auch wenn seine zwei Crash-Piloten einen gewissen Ruf haben, scheut sich Steiner nicht die beiden zurechtzuweisen, wie er beim US-Grand-Prix im vergangenen Jahr bewiesen hat, als er dem klagenden Grosjean ein „Halt die Klappe!“ ins Funk fauchte. „Ich habe kein Problem damit, wenn jemand einen gewissen Ruf hat. Damit kann ich umgehen, es gibt einen Punkt, an dem ich ihnen sage, was sie tun sollen. Das ist mein Job, und ich habe vor niemanden Angst. Wenn etwas falsch ist, dann ist es falsch. Und ich glaube, das respektieren sie. Ich glaube sogar, dass sie das mögen.“, stellt Steiner klar.

Steiner betont auch, dass er mit seinen Piloten auch auf zwischenmenschlicher Ebene gut auskomme: „Manchmal wollen sie nicht hören, was ich sage, und ich sage es trotzdem. Und manchmal sagen sie etwas, was ich nicht mag. Dennoch kommen wir gut miteinander klar. Klar gibt es Höhen und Tiefen wie in jeder Beziehung mit Fahrern, aber am Ende kommen wir immer zu dem Punkt, dass wir als Team Leistung bringen müssen.“

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