Haas-Chef Günther Steiner ist der Ansicht, dass die F1 mit der andauernden Überholdebatte, mehr Probleme verursacht, als sie Nutzen hat. Er will vor allem, dass keine voreiligen Entscheidungen diesbezüglich getroffen werden.
Erst zwei Rennen sind in dieser Saison ausgetragen worden und die Formel 1 befindet sich mitten in einer Überhol-Debatte. Beim Auftaktrennen in Melbourne gab es nur fünf Überholmanöver und dieses Thema beherrscht seitdem die Schlagzeilen. Dies veranlasste die Entscheidungsträger der F1, ein Treffen in Bahrain zu veranlassen, bei dem es um etwaige Änderungen, die das Überholen verbessern sollen, gehen sollte.
Erste Schritte in diese Richtung hat man bereits unternommen. Eine zusätzliche DRS-Zone wurde in Melbourne installiert und in Bahrain hat man die zweite DRS-Zone erheblich verlängert. Auch auf anderen Strecken will man ähnlich vorgehen, lässt der FIA-Renndirektor Charlie Whiting verlauten.
Weitere Pläne sehen vor, den Heckflügel breiter zu gestalten, um die Wirkung der DRS-Flügelklappe zu verstärken. Haas-Chef Steiner hält die Idee von einer sofortigen Änderung für einen Fehler. „Wenn wir Entscheidungen treffen, sie schnell umsetzen, haben wir immer mehr Probleme als Nutzen geschaffen. Also, lasst uns sie richtig studieren, lasst uns darüber nachdenken und dann etwas tun oder eben nichts tun.“, meint Steiner.
„Ich würde mir gerne mindestens vier Rennen ansehen, denn nach den frühen Rennen der Saison sollten wir nicht zu einem voreiligen Schluss kommen. Wir arbeiten daran die Autos überhol-freundlicher zu gestalten – das ist eine gute Idee, aber wir sollten auf voreilige Reaktionen verzichten.“, fügt der Haas-Chef hinzu.
Steiner ist also gegen eine schnelle Änderung, aber er ist durchaus bereit, Änderungen, die überdacht und einen positiven Effekt auf das Überholen haben, zu unterstützen, denn letztendlich geht es auch um die Verbesserung der F1-Show.
„Ich denke, wenn wir möglichst frühzeitig Bescheid bekommen, um aerodynamische Teile zu ändern, bin ich damit einverstanden.“, meint Steiner.
Die DRS-Zonen für das kommende Wochenende in Shanghai werden allerdings nicht verändert, lässt die FIA verkünden.
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