Haas Teamchef Günther Steiner glaubt, dass die neuen aerodynamischen Vorschriften im Jahr 2019 den Abstand zwischen den Top-3-Teams und dem Rest des Feldes nur vergrößern werden. Die neuen Regeln sollen dafür sorgen, dass die Autos nach der jüngsten Zunahme der ‚dirty Air‘ auf der Rennstrecke wieder enger zusammenrücken.
Zu den neuen Vorschriften gehören vereinfachte Frontflügel, abgesenkte Bargeboards sowie steilere und höhere Heckflügel. Einige Teams haben jedoch bereits berichtet, dass es im Vergleich zu 2018 kaum Unterschiede geben wird, da sie neue Wege gefunden haben, um den Abtrieb zu erzeugen.
Die Kluft zwischen den ersten drei (Mercedes, Ferrari und Red Bull) und dem Rest des Feldes hat in den letzten Jahren zugenommen. Den Mittelfeldteams bleibt nur der Kampf um den ‚best of the rest‘-Platz 4.
Auch Günther Steiner glaubt nicht, dass die neuen Regeln den Anstoß für einen wettbewerbsfähigeren Kampf geben werden: „Bei einer Lücke, die derart groß ist, wird es nicht anders sein. Weil das gute Leute sind, die auf hohem Niveau arbeiten, und wenn sie mehr Ressourcen haben, sollten sie auch besser als die anderen arbeiten, sonst machen sie etwas falsch“, lautet die Einschätzung von Steiner.
Er fügte hinzu: „Also ich denke, am Anfang wird sich die Lücke zwischen den Großen und den Kleineren Teams noch vergrößern, weil die Großen einfach so viel mehr Ressourcen [Budget] haben, um dorthin zu gelangen. Diejenigen, die mehr Mittel haben, werden noch schneller sein.“
Mekies: „Titelkampf 2025 hat uns Entwicklungszeit für 2026 gekostet“
Laurent Mekies räumte die Folgen des späten Titelkampfs 2025 ein, der sich auf die Leistung 2026 ausgewirkt hat.
Mercedes Vize Lord sorgt sich um Zuverlässigkeitsprobleme
Bradley Lord äußerte sich besorgt über die Leistung von Mercedes und hob den Verlust von 100 Punkten aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und Schwierigkeiten im Rennmanagement hervor.