Jenson Button, Kevin Magnussen und Eric Bouiller äußerten sich zu den Chancen des Mc Laren-Teams im Grand Prix von Bahrain. Beide Fahrer fuhren solide Zeiten, hatten keine Probleme und starten von den aussichtsreichen Plätzen sechs (Jenson Button) und acht (Kevin Magnussen) ins Rennen...
Button grundsätzlich zufrieden
Routinier Jenson Button sieht zwar kein ideales Qualifying, ist aber mit dem Verlauf und der Teamarbeit grundsätzlich zufrieden. „Es war sehr hart da draußen und wir haben wirklich alles versucht, um Platz vier halbwegs nahe zu kommen“, erklärt der Altmeister. Bei all den Überseerennen müssen einfach Punkte gesammelt werden und die ersten beiden Rennen liefen für Mc Laren ja zufriedenstellend. „Wir sind eben nicht die Schnellsten, also müssen wir aus unserer Situation das Beste machen, das möglich ist“, so der Brite weiter.
Button schätzt seine Chancen realistisch ein und erwartet maximal Platz drei für sein Team. „Die ersten beiden Plätze sind wohl fix vergeben, solange Mercedes dermaßen überlegen ist. Aber bleiben wir optimistisch: wir haben gute Chancen, im Rennen gut abzuschneiden und Platz drei ist von meiner Startposition nur drei Plätze entfernt“, gibt sich Button zuversichtlich.
Magnussen hofft auf sauberen Start
Rookie Kevin Magnussen ist mit seinem Qualifying nicht ganz zufrieden. Er hofft, dass die tieferen Temperaturen während des Rennens für Mc Laren einen gewissen Vorteil mit sich bringen. „Jenson hat wirklich großartige Arbeit geleistet und etwas mehr aus dem Auto geholt als ich“, zollt der Däne dem Routinier Respekt. Das Renntempo sollte zumindest für deutlich Zuwachs auf dem Punktekonto genügen.
„Es ist am wichtigsten, dass ich einen sauberen Start hinlege. Ich möchte nicht wieder eine Beschädigung am Auto haben, wie beim letzten Rennen“, spielt Magnussen auf sein Malheur im Grand Prix von Malaysia an.
Bouiller zwischen Realismus und Hoffnung
Mc Laren-Renndirektor Eric Bouiller ist zwar mit dem Qualifying seiner beiden Piloten nicht ganz glücklich, sieht die Chancen im Rennen aber betont realistisch. „Ich muss sagen, dass Jenson und Kevin hier grundsätzlich gute Jobs gemacht haben und bei dieser nervenaufreibenden Quali kühlen Kopf bewahrten. Sie kamen problemlos durch Q1 und Q2 und haben sich in Q3 Startplätze gesichert, die uns gut im Kampf um Punkte in der Weltmeisterschaft positionieren“, meinte der Franzose.
„Man muss schon auch sehen, dass – außer bei den beiden Top-Autos – in Q3 alle relativ eng beisammen lagen. Alles in allem erwarte ich, dass meine beiden Fahrer eine signifikante Rolle im Kampf um WM-Punkte spielen werden“, ist Bouiller zuversichtlich.
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