Serra: Neuer Ferrari soll in der Quali besser sein – gut für Hamilton

Loic Serras Modifikationen am neuen F1 Ferrari sollen helfen, um auch im Qualifying schnell zu sein – auch Lewis Hamiltons Schwäche 2024

Serra, der jahrelang beim Mercedes-AMG Petronas F1 Team für die Erfolge von Hamilton und Co. mitverantwortllich war, ist wieder zu Rot zurückgekehrt und arbeitet mit seiner Rennabteilung intensiv an der Konstruktion des Projekts 677.

Der erste Ferrari 677 hat den Crashtest zur Chassis-Homologation beim ersten Versuch bestanden und nimmt nun in der Gestione Sportiva Gestalt an.

Diego Tondi (Aerodynamik), Fabio Montecchi (Chassis Project Engineering) und Marco Adurno (Vehicle Performance) haben bereits in der konzeptionellen Grundlage ein Modell entwickelt, das sich grundlegend vom SF-24 unterscheiden wird.

Serra soll sich zwar im Wesentlichen dem Auto von 2026 widmen, schenkte aber sofort dem 677 große Aufmerksamkeit, denn Präsident John Elkann möchte damit um beide Weltmeistertitel kämpfen.

Der französische Technikdirektor griff dabei in die Dynamik des Fahrzeugs ein (Torsionsstäbe und Stoßdämpfer), um den neuen Boliden vor allem auf eine einzige Runde zu optimieren.

Der SF-24 ging im Rennen „schonend“ mit den Reifen um, während er im Qualifying oft die Reifen nicht ins Fenster brachte. Serra, als Experte für Fahrzeugdynamik, soll nun helfen, die Überhitzung der Reifen zu reduzieren, deren Betriebsfenster öffnen und für weniger „Reifenmanagement“ Phasen für die Fahrer sorgen.

Eine derartige Verbesserung würde auch Hamilton enorm helfen, der in der Vorsaison ebenfalls sehr daran litt, dass er die Reifen auf eine schnelle Runde nicht zum Arbeiten brachte. In den Rennen war er schnell, aber im Qualifying oft zu weit hinten.

 

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