Nach der Veröffentlichung der Budgetüberschreitungen meldet sich auch McLaren Teamchef Andreas Seidl zu Wort.
„Die Vorgänge werfen ein schlechtes Licht auf unseren Sport. Da muss die Linie auch eindeutig sein – klare Verstöße müssen auch klar bestraft werden“, fordert McLaren Teamchef Andreas Seidl die angeblichen Vergehen von Oracle Red Bull Racing und Aston Martin Aramco Cognizant gegen den Budget Cap der Formel 1.
Seidl unterstrich im Gespräch mit SPORT BILD, dass „die Formel 1 in den vergangenen Jahren aber deutlich fairer geworden ist. Bei der Beurteilung muss natürlich ein Unterschied gemacht werden, ob jemand zu viel fürs Catering ausgegeben oder aber einen klaren Vorteil in der Leistung des Autos gehabt hat“.
Um die Budgetobergrenze zu halten, habe sein Team, so der 46-Jährige, „arg strecken müssen. Das bedeutete dramatische Einschnitte für uns. Wir mussten gute Leute freistellen, Gehälter einfrieren, und das mitten in der Pandemie.“
Dass dann „zwei Teams“ dennoch Mitarbeitern anderer Rennställe „finanziell sehr attraktive Angebote“ machen, hat uns schon verwundert. Da kommt man ins Zweifeln und fragt sich: Machen wir hier irgendwas falsch? Wieso ist das für die möglich und für uns nicht? Haben wir den Kostendeckel nicht verstanden?“
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