Der Formel-1-Chef warnt traditionsreiche Rennstrecken, dass im F1-Kalender nichts unveränderlich ist. Auch Silverstone ist von dieser Warnung betroffen.
In der Saison 2020 wird der Formel-1-Kalender eine weitere Strecke aufnehmen und einen Grand Prix in Vietnam austragen. Vietnam hat einen mehrjährigen Vertrag für den rund 5,5 km langen Straßenkurs in Hanoi unterzeichnet. Auch andere Städte, wie Miami, wurden in Betracht gezogen. Allerdings ist die Planung für einen Grand Prix in der amerikanischen Metropole erstmal auf Eis gelegt.
Andere Rennstrecken fürchten mit dem Neuzugang Hanoi, dass sie aus dem Rennkalender fallen könnten. Die langjährigen Veranstaltungen in Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien haben derzeit für die Saison 2020 noch keinen Vertrag. Vor allem Silverstone scheint ein Wackelkandidat zu sein, da der britische Veranstalter von der Bruchklausel Gebrauch gemacht hat. Somit hat Silverstone nach 2019 keine Verpflichtungen gegenüber der F1 und somit auch keinen Vertrag für die Saison 2020. Silverstone hat vor allem finanzielle Bedenken und bislang wurde noch keine Einigung zwischen den Veranstaltern und der F1 erzielt.
Bratches betont daher weiterhin die Wichtigkeit der Beibehaltung historischer Kurse, warnt die Betreiber aber davor, dass es für die Zukunft keine Garantie gibt: „Wir wollen die Traditionsrennen bewahren, sie sind für die Formel 1 sehr wichtig und für die Fans sehr wichtig. Ich spreche hier von den Silverstones, den Spas und den Monazas dieser Welt.“
Auf die Frage hin, ob die Austragungsorte verlegt werden könnten meinte er: „In dieser Sportart ist nichts unveränderlich in Bezug auf den Austragungsort der Rennen. Wir schätzen bestimmte Rennen sehr und tun alles, um das Rennen dort aufrecht zu erhalten, aber wir sind ein Geschäft. Wir sind eine Aktiengesellschaft und haben viele Stakeholder und Aktionäre. Wir versuchen, das Beste für die Fans zu vereinen, um ein erfolgreiches Geschäft zu führen.“
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