schweres Halo bringt Verstappen in Schwierigkeiten

Viele Teams werden, was das Gewicht angeht, in der kommenden Saison mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, da der neue Cockpitschutz einige Kilogramm mit sich bringt. Max Verstappen zählt mit seinen 1,80 Metern zu den größeren, und damit automatisch auch schwereren Piloten im Feld. Eine ‚Crash-Diät‘ wird er deshalb aber nicht einlegen, sagt der Niederländer.

„Ich werde deswegen aber mein Training nicht umstellen, sonst bin ich während der Rennen nicht mehr fit genug. Ich gehöre zu den größeren Fahrern und bin wahrscheinlich ein bisschen schwerer als die meisten anderen, da ist das definitiv nicht ideal“, erklärt Verstappen in einem von Red Bull veröffentlichten Video-Interview.

Verstappen ist gleich groß wie sein Teamkollege Ricciardo, es wird also teamintern keiner der beiden einen Vorteil gegenüber dem anderen haben. Was das Gewicht angeht, sind keine exakten Daten verfügbar, beide Fahrer wiegen aber knapp unter 70 Kilo.

Die Einführung von Halo bedeutet für die Teams zusätzlichen Ballast, sodass es eine Herausforderung wird, die Autos nahe am Mindestgewicht von 734 Kilogramm zu bauen. Sollte jemand dieses Mindestgewicht nicht erreichen, wirkt sich das unmittelbar auf die Rundenzeiten aus. Zehn Kilogramm zu viel kosten je nach Streckenlayout zwischen 0,25 und 0,5 Sekunden.

Verstappen findet nach wie vor, dass Halo ’sehr hässlich‘ ist: „Darauf freue ich mich wirklich nicht!“ Auf den neuen RB14 aber prinzipiell schon: „Ich hoffe, dass es ein schönes und vor allem ein schnelles Auto wird. Hoffentlich ein guter Schritt vorwärts, und das vor allem von Anfang an, damit wir nicht wie vergangenes Jahr erst mal aufholen müssen. Das ist für uns am wichtigsten.“

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