Die Politiker in Michael Schumachers Heimatstadt Kerpen haben sich dagegen entschieden, den Rekordweltmeister zum Ehrenbürger zu machen. Der generelle Tenor: Es ergibt keinen Sinn!
Michael Schumachers Bruder Ralf kann es nicht glauben: „So eine Entscheidung ist typisch für Deutschland. Erfolg und Leistung zählen bei vielen Entscheidungsträgern nicht mehr. Das ist ein Problem unseres Landes.“
„Anstatt stolz zu sein auf eine solche Persönlichkeit und dessen außergewöhnliche Leistung, lässt man die Dinge einfach so laufen,“ so der ehemalige F1 Pilot gegenüber der Kölnische Rundschau.
Aus der Stadtregierung hieß es zum Thema Ehrenbürgerschaft für Schumacher lapidar: „Wir haben aktuell andere Baustellen.“ Grünen-Abgeordnerter Peter Abels stellte sogar die Frage „Wo fängt man bei Ehrenbürgerschaften an, wo hört man auf?“
Den Umstand, dass es sich bei Michael Schumacher nicht nur um einen der größten Motorsportler aller Zeiten handelt, der maßgeblichen Anteil daran hat, dass Kerpen auf der Landkarte vieler Menschen überhaupt vorhanden ist, scheint man im Rathaus übersehen zu haben.
„Ich bin richtig sauer. Die Stadt bekommt es nicht auf die Reihe, jemanden zum Ehrenbürger zu ernennen, der sieben Weltmeistertitel für uns geholt hat. Wie mit Michael als Person umgegangen wird, ist unter aller Sau,“ schimpte Reiner Ferling, Vorsitzender von „Schumis“ Fanclub
Ferling hatte Anfang 2024 eine Petition für Schumachers Ernennung zum Ehrenbürger eingebracht.
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