Ralf Schumacher hält Helmut Markos Tirade gegen Christian Horner für inhaltlich richtig, aber für menschlich unnötig.
„Man muss Helmut Marko Recht geben: Das Team war ein Desaster, es ist zerfallen. Es hat unheimlich viel Personal und Mitarbeiter verloren – nur wegen Horner, weil im Team immer nur er, er, er zählte. Das hat gute Leute gekostet, und niemand wollte mehr kommen,“ stimmt Schumacher den Aussagen des vormaligen Red Bull Motorsportberaters zu.
Allerdings konnte der Ex F1 Pilot das Nachkarten Markos nicht gutheißen: „So gerne ich den Helmut mag, ich muss ihn daran erinnern, dass er noch zu Lebzeiten von Dietrich Mateschitz die Chance hatte, Horner zu entlassen.“
„Damals waren die beiden aber noch sehr eng zusammen und hatten sich für die Sache verbündet. Er hat zwar Recht, aber es ist auch schmutzige Wäsche waschen, die er selber hätte verhindern können.“
Dass Horner sich zu Markos Statements zu Wort meldet, erwartet Schumacher nicht: „Ich glaube, dass Christian Horner grundsätzlich eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben hat.“
„Außerdem, wenn man durch das Fahrerlager geht – und das liegt jetzt nicht an mir – hat er ganz, ganz wenige Freunde. Eben aufgrund seiner Art und Weise.“
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