Ralf Schumacher prophezeiht Frederic Vasseur gute Chancen, das Ruder bei der Scuderia Ferrari herumzureißen, auch wenn er einen schwierigen Start für den Franzosen erwartet.
Schumacher gratuliert Ferrari grundsätzlich zur Entscheidung Vasseur als neuen Teamchef zu holen. „Ich glaube schon, das Fred da etwas beitragen kann, zum Beispiel diese Disziplin, die er hat. Er hat selbst auch schon Nachwuchsteams von der Pike auf betreut.“
Laut des ehemaligen F1 Stars sei Vasseur „nicht Kandidat Nummer eins“ als Binotto-Nachfolger gewesen. „Aber er hat den Rücken dazu, ist finanziell absolut unabhängig, und abgebrüht in seinen Entscheidungen.“
Dennoch erwartet der 54-Jährige, dass Vasseur „es schwer haben wird, sich in die Kultur einzuarbeiten, die bei Ferrari herrscht. Dem standzuhalten, wird sicherlich ein bisschen dauern.“
Dies betrifft auch speziell den Umgang mit Charles Leclerc und Carlos Sainz, denn „Mattia Binotto galt immer ein bisschen als Fan von Sainz, den er ja auch geholt hatte. Darunter hat Leclerc ein bisschen gelitten. Das ist jetzt anders. Aber letztendlich zählt nur die Leistung.“
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