Sauber hat das letzte Wort

Offiziell gibt es bei Sauber noch kein bestätigtes Fahrerduo und der Sauber Teamchef wird die Möglichkeiten nun mit Partner Ferrari durchsprechen, doch Vasseur versichert, dass er das letzte Wort haben wird.

Diese Woche wurde bekannt, dass Sauber nächste Saison unter dem Namen Alfa Romeo Sauber an den Start geht. Diese neue Komponente der Partnerschaft mit Ferrari wird die Fahrerwahl für 2018 maßgeblich beeinflussen. Das Sauber Team wird nun zukünftig als B-Team von Ferrari fungieren. Frederique Vasseur beteuert aber, dass er trotz des Ferrari Einflusses noch immer das letzte Wort haben wird. Bis jetzt gilt Charles Leclerc als Favorit für das Alfa Romeo Sauber Cockpit. Leclerc ist im Ferrari Driver Academy Programm und derzeit der amtierende Champion der Formel 2. Bis jetzt ist es noch nicht ganz eindeutig, ob Marcus Ericsson seinen Platz im Team behalten wird, oder ob er dem jungen Antonio Giovinazzi, der ebenfalls aus dem Ferrari Junior Programm kommt, Platz machen muss.

Vasseur will jedenfalls für die kommende Saison die stärkste Fahrerpaarung, die er bekommen kann und er versichert, dass eine Entscheidung wohl nicht mehr lange auf sich warten lässt. „Ich bekomme jeden Tag ungefähr zweihundert Fragen zu diesem Thema, aber ich werde entscheiden und das werde ich sehr bald machen. Wir werden uns noch zusammensetzen und alles besprechen.“, sagt Vasseur im Interview mit Formula1.com. Trotz des neuen Outfits für die kommende Saison bleibt Vasseur realistisch: „Auch, wenn wir einen großen Schritt nach vorne machen, werden wir nächste Saison nicht um Siege mitkämpfen können. Red Bull Racing hat sieben Jahre gebraucht einen Titel zu gewinnen – oder fünf um ein Rennen zu gewinnen – und das gleiche gilt in etwa für Mercedes. Es geht nicht schneller – gut Ding braucht Weile. Da das nun geklärt wäre, brauchen wir Fahrer die in unseren Plan passen. Das schlimmste Szenario wäre für uns einen Fahrer zu haben, der nächste Saison Champion werden will.“

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