Sargeant wünscht sich mehr amerikanische F1-Piloten

Logan Sargeant ist der Meinung, dass amerikanischen Rennfahrern oft nicht die gebührende Anerkennung zuteilwird.

Nach einem schwierigen Start in seine F1 Rookie-Saison holte Sargeant als erster US-Fahrer seit Michael Andretti 1993 WM-Zähler, als er bei seinem Heimrennen in Austin den 10. Platz belegte.

Obwohl die Formel 1 in den Vereinigten Staaten massiv expandiert, hat man noch immer Schwierigkeiten, einen Fahrer zu finden, der in der Könisgklasse dauerhaft an der Spitze kämpfen kann. Sargeant meint, dass dies auch an zahlreichen Vorurteilen über amerikanische Piloten liegt.

Im Gespräch mit Motorsport.com sagte der Williams Racing Pilot: „Die Leute erwarten viel weniger von einem amerikanischen Fahrer. Aus meiner Sicht gibt es für uns einfach zu viele Hindernisse, um in die Formel 1 einzusteigen.“

„Es ist nicht einfach, sein Leben umzukrempeln, nach Europa zu ziehen und im Ausland auf unbekannten Strecken Rennen zu fahren. Zudem ist es sehr teuer. Es ist einfach viel einfacher, in Amerika Rennen zu fahren. Dort hast Du die Wahl zwischen IndyCar und NASCAR, offensichtlich großartige Möglichkeiten.“

Sargeant bleibt allerdings optimistisch, dass es in Zukunft mehr F1 Fahrer aus seiner Heimat geben wird.

„Wenn ich mir jetzt die Kart-Liste anschaue, sehe ich viel Positives. In Zukunft wird man auf dem Weg in die Formel 1 noch einige Jungs mehr sehen. Hoffentlich schaffen es dann auch einige. Aber in der Vergangenheit waren die Zahlen einfach nicht da, also kam auch keiner bis ganz nach oben.“

 

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