Sainz erinnert sich gut an Teamkollege Verstappen bei Toro Rosso

Carlos Sainz gilt als einer der Kandidaten, die Max Verstappen bei Oracle Red Bull Racing nachfolgen könnten. Vor zehn Jahren fuhren die beiden gemeinsam bei Toro Rosso und der Spanier erinnert sich an die gemeinsame Zeit.

2015 wurden Formel Renault 3.5 Champion Sainz und Verstappen, Dritter des F3 European Championship 2014, in die Königsklasse geholt und schon damals fielen dem Spanier die unglaubliche Pace und Wucht des damals siebzehnjährige Verstappen auf.

„Ich glaube, jeder hat es wirklich schwer als Max‘ Teamkollege“, erklärte der nunmehrige Williams Racing Pilot im High Performance Podcast.

Sainz selbst hat dies während ihrer gemeinsamen Zeit bei Toro Rosso nicht so empfunden, war aber von der Geschwindigkeit seines Stallgefährten beeindruckt.

„Es war sicher das intensivste Jahr meines Lebens, weil ich in jeder Session gegen Verstappen kämpfen wollte. Jede Session, jedes freie Training, wir haben alles gegeben! Für mich war das Training wie ein Qualifying. Ich wollte ihn in FP1, FP2, und FP3 schlagen. Immer. Und er mich.“

Ganz besonders blieb Sainz das verregnete Japan GP Wochenende in Erinnerung: „FP1 in Suzuka, eigentlich klar für Regenreifen. Aber ich ging auf Intermediates raus, hatte Aquaplaning wie verrückt, aber ich wollte zeigen, dass ich in der ersten nassen Session meines Lebens in der Formel 1, ohne die Strecke zu kennen, schneller war als Max und umgekehrt.”

„Ich bin Risiken eingegangen, die ich nicht hätte eingehen sollen. Ich erinnere mich daran, wie ich 2015 bei Toro Rosso im Regen eine Session anführte und das als eines der Highlights meines Jahres ansah.“

Nun könnte Sainz seinen damaligen Teamkollegen bei Red Bull beerben, wenn Verstappen tatsächlich zum Mercedes-AMG Petronas F1 Team wechselt.

„Es war ehrlich gesagt erschöpfend. Dieses Drucklevel bildet dich. Ich würde es nicht ändern, ich würde es immer wieder tun.“

 

Posted in ,