George Russell wünscht sich, dass Max Verstappen in der Formel 1 bleibt, betonte aber auch, dass kein Fahrer unersetzlich sei.
„Die Formel 1 ist größer als jeder einzelne Fahrer. Man möchte Max nicht verlieren, denn ich denke, wir alle fahren gerne gegen ihn, und das gehört einfach zur Formel 1 dazu,“ so der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Star.
Russell unterstrich aber, dass er die aktuelle öffentliche Kritik von Verstappen an der Formel 1 nicht nachvollziehen kann.
„Ich habe es auch nicht genossen, damals den Wagen von 2022 zu fahren, der so stark hüpfte, dass wir alle Rückenschmerzen bekamen. Der Wagen war groß und schwer, und die schnellen Kurven waren alles andere als angenehm zu fahren,“ so der Brite, der aber – aus seiner Sicht – nicht über die Medien gegen den Wagen wetterte.
„Damals hat sich Max nicht beschwert, ganz einfach, weil er gewann. Seine jetzigen Beschwerden unterscheiden sich von denen von Mercedes, Ferrari und McLaren, weil wir an der Spitze des Feldes stehen, und das ist völlig normal.“
Verständnis zeigte Russell aber für Verstappens Überlegungen, die Formel 1 zu verlassen.
„Man kann die Frustration verstehen und nachvollziehen, aber er hat erreicht, wovon die meisten Fahrer träumen: eine Weltmeisterschaft zu gewinnen. Er hat gleich vier davon, und irgendwann kommt man an einen Punkt im Leben, an dem es in der Formel 1 nicht mehr viel zu erreichen gibt.“
„Ich kann absolut verstehen, warum ihm das Fahren auf der Nordschleife ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ich bin hunderte Runden auf der Nordschleife im Simulator gefahren und würde wahnsinnig gerne einmal dort ein Rennen bestreiten. Mein Ziel ist es aber jetzt, Formel-1-Weltmeister zu werden.“
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