Valentino Rossi hat erzählt, dass ihn 2006 sogar eine Mutter dazu angehalten hat, in die Formel 1 zu gehen
Der Italiener fuhr damals einige Tests auf Einladung von Stefano Domenicali und war auf Anhieb schnell. Bei den offiziellen F1 Tests in Valencia wurde er Neunter von 15 Piloten, noch vor Mark Webber, David Coulthard oder Jarno Trulli.
Der „Dottore“ hatte sogar bereits einen Plan, wie er seine „zweite Karriere“ angehen würde. „Für die Formel 1 hatte ich einen Plan, aber zunächst nicht mit Ferrari. Ich wollte zuerst mit einem kleinen Team Erfahrungen sammeln, und danach, wenn ich schnell genug wäre, erst zu Ferrari gehen. Aber ich hatte auch viele Fragezeichen und es war eine große Sache für mich, nicht etwas, das man einfach so entscheiden kann“, fügte Rossi hinzu, der damals gerade seinen fünften Weltmeistertitel in der MotoGP gewonnen hatte.
Rossi wurde von Domenicali, Experten, Freunden und auch seiner Familie gedrängt, in die Königsklasse zu gehen. „Ich hatte auch viel Druck von meiner Seite. Meine Leute sagten ich solle mich fürs Autorennfahren und für Ferrari entscheiden. Sogar meine Mutter.“
Doch der wohl beste MotoGP Pilot aller Zeiten entschied sich anders. Rossi blieb bei den Bikes und wurde danach noch zweimal Weltmeister bzw. viermal Vize-Champion, holte noch 36 Rennsiege. „Es war die richtige Entscheidung, weil ich im Herzen einfach lieber Motorradfahren wollte.“
Allerdings wäre es schon cool gewesen, hätten 2007 Lewis Hamilton und Valentino Rossi beide ihr Debüt in der Formel 1 gegeben.
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