Das Wochenende in Singapur war geprägt von Daniel Ricciardos Abschied aus der Formel 1. Diesmal könnte es jedoch für immer sein.
„Manchmal muss man das große Ganze sehen. Ich habe immer gesagt: ‚Ich will nicht nur ein Typ sein, der hier in der Startaufstellung steht und ab und zu um einen Punkt kämpft.‘“, erklärt Ricciardo. „In diesem Jahr wollte ich versuchen, gut genug zu sein, um wieder bei Red Bull zu fahren und wieder um Siege zu kämpfen und zu sehen, ob ich es noch drauf habe.“
Die erbrachte Leistung war jedoch nicht jene die sich der Aussie und das Team erhofft hatten. Mit 12 Punkten liegt er sogar weit hinter seinem Teamkollegen Yuki Tsunoda zurück. Ein Aufstieg zu Red Bull ist daher außer Reichweite für den „Honey Badger“.
„Und dann stellt sich die Frage: Um was kämpfe ich hier sonst noch? Was erfüllt mich sonst noch? Ich bin selbst ein junger Fahrer gewesen, und es kommt der Punkt, an dem ich nicht nur Platz wegnehmen möchte.“, meint Ricciardo. „Wenn man das Gefühl des Gewinnens erlebt hat, kann man nicht ewig um zehnte Plätze kämpfen. Es war ein Traum, in die Formel 1 zu kommen, ganz zu schweigen davon, dass ich über ein Jahrzehnt hier sein und um Siege kämpfen konnte.“
„Ich bin zufrieden mit der Leistung, die ich erbracht habe, und es gitb keine Traurigkeit oder ein Gefühl des Bedauerns oder was hätte sein können. Ich denke, ich habe mein Bestes gegeben.“, resümiert Ricciardo seine Karriere.
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