Ricciardo bedauert nichts

Daniel Ricciardo blickt auf seine Zeit bei McLaren zurück, in der er einiges an Erkenntnis dazugewonnen hat.

„Wenn ich mit etwas Abstand auf die vergangenen zwei Jahre zurückblicke, dann würde ich ein paar Dinge anders angehen, wenn ich es noch einmal machen könnte. Vielleicht würde ich mehr Fragen stellen oder etwas vehementer auftreten.“, meint Daniel Ricciardo, wenn er auf seine Zeit bei McLaren zurückdenkt.

Der Australier ist aber sicher, dass er seine Lektion gelernt hat. „Man lernt immer dazu. Und ich bedauere nichts, wenn ich zurückschaue. So war die Situation und ich habe sie gemeistert.“

Auch wenn „Danny Ric“ in Monza 2021 einen Sensationssieg einfuhr, konnte er sonst kaum nennenswerte Erfolge holen. In der Fahrer-WM gab’s die Plätze acht und elf.

„Über viele Jahre hinweg hielt ich mich für den besten Fahrer der Welt. Und ich glaubte, was auch immer mir passieren würde, ich würde es meistern. Bei McLaren aber war es schwierig für mich, das in die Tat umzusetzen.“

Ricciardo wurde bewusst, dass „ich nicht der perfekte Fahrer bin, sondern Schwächen habe. Und das ist etwas, das ich mir selbst ankreide.“

Deshalb sei der Aussie zu Red Bull zurückgekehrt, mit deutlich „weniger Selbstvertrauen als früher. Ich war sogar ein bisschen zaghaft, als ich zum ersten Mal wieder in den Simulator ging und ich versuchte herunterzuspielen, wie es laufen würde.“

Seine Rückkehr zu den „Bullen“ erwies sich aber als „der genau richtige Schritt. Ich hatte schon bei den Simulator Sessions mehr und mehr das Gefühl, in einem Auto zu sitzen, in dem ich mich wirklich wohlfühle. Schon nach einem Tag hatte ich das Gefühl, wieder voll da zu sein.“

Ricciardo wird noch 2023 Probefahrten im aktuellen RB19 bekommen.

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